Die Antragstellung für einen Grad der Behinderung (GDB) mit Diabetes kann oft kompliziert und tückenreich sein. Um einen Schwerbehindertenausweis zu erhalten, müssen nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts erheb­liche Beeinträchtigungen an der „Teilhabe am sozialen Leben“ vorliegen. 

Aufgrund des geforderten Nachweises der gravierenden Beeinträchtigung verlangen die Versorgungsämter meist ausführliche Begründungen und wollen wissen, worin – abgesehen vom Messen und Spritzen – denn genau diese Beeinträchtigungen bestehen. Erschwerend kommt hinzu, dass nirgendwo definiert ist, ab wann ein Einschnitt „erheblich“ ist oder ab welchem Ausmaß die Lebensführung als „gravierend“ beeinträchtigt anzusehen ist. Entscheidend für den Erfolg des Antrags zur Feststellung einer Schwerbehinderung ist daher, dass man für die Behörde möglichst nachvollziehbar die krankheitsbedingten Auswirkungen beschreibt.

Eine Schwerbehinderung setzt voraus, dass aufgrund der Krankheit die „Teilhabe“ am gesellschaftlichen und sozialen Leben beeinträchtigt wird. Dies kann durch unmittelbare körperliche Auswirkungen der Fall sein, nicht selten führen aber auch psychische Belastungen zu solchen Einschränkungen. Auch der mit der Krankheit verbundene Therapieaufwand kann erheblich belastend sein. Mit den nachfolgen­ den Checklisten möchten wir Sie und Ihren Arzt bei der Antragsstellung unterstützen, damit Sie möglichst schnell den Ausweis in den Händen halten.

Broschüre für einen Schwerbehindertenausweis mit Diabetes

Fehler bei der Antragsstellung können dazu führen, dass der Schwerbehinderten­ausweis nicht erteilt wird oder das Verfahren sich erheblich in die Länge zieht.

Mit dieser Infobroschüre erhalten Sie wertvolle Tipps für den Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderung.

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