Motivierende Beratung hilft zurück ins Leben

Unsere motivierende Beratung richtet sich an ältere Betroffene und deren Angehörige, die aufgrund der Diabeteserkrankung im Alltag überfordert sind. So gehen Wohlbefinden und Depressivität oft Hand in Hand, wobei Diabetes zumeist mit negativen Emotionen besetzt wird, was die Akzeptanz der Erkrankung behindert.

Die Beratung mit Dennis Riehle versteht sich als begleitende, durchtragende und stützende Hilfestellung, die seelischen Heraus­forderungen der Erkrankung besser bewältigen zu können. Durch das Erkennen von eigenen Ressourcen und Kompetenzen soll den Ratsuchenden die Annahme der Krankheit und die damit verbundene Lebens­stiländerung erleichtert werden. 

Mit unserem Angebot möchten wir auch jene Diabetes-Patienten ansprechen, die sich aufgrund ihrer Erkrankung neu orientieren müssen.

Die motivierende Beratung durch Dennis Riehle ersetzt keine thera­peutische Behandlung, vermittelt bei Bedarf jedoch an die zuständigen Stellen. Das Angebot steht Menschen jeglichen Alters offen, ein Schwerpunkt liegt auf der beratenden Unterstützung von Senioren und Pflege­bedürftigen samt ihrer Familien

Sie haben die Diagnose „Diabetes“ erhalten und sind damit überfordert?

Sie sorgen sich darum, wie Sie diesen Einschnitt verkraften sollen?

Sie wissen nicht, wie Sie im Alltag mit Ihrer Erkrankung umgehen sollen?

Ihnen fällt es schwer, sich an einen veränderten Lebensstil anzupassen?

Sie fühlen sich ausgegrenzt, traurig oder schämen sich sogar?

Sie wissen nicht, wem Sie sich mit Ihrer Niedergeschlagenheit anvertrauen sollen?

Sie haben Schwierigkeiten, Ihren Angehörigen, Freunden oder Bekannten vom Diabetes zu erzählen?

Sie wissen nicht, ob Sie mit Ihrer Erkrankung dem beruflichen Umfeld offen gegenübertreten können?

Sie machen sich Vorwürfe, zweifeln an sich selbst oder machen sich für die Krankheit eigenverantwortlich?

Sie hadern mit den Umstellungen Ihrer Gewohnheiten, sind vielleicht gar deprimiert?

Diabetes mellitus schränkt die Lebensqualität der Betroffenen ein, selbst wenn noch keine gravierenden Folgeerkrankungen eingetreten sind. Während die Betroffenen medizinisch gut versorgt werden, finden die psychosozialen Auswirkungen oft wenig Beachtung. Diese sind jedoch als Ursache anzusehen, warum die Diabetestherapie bei vielen Patienten nicht so effektiv ist, wie sie sein könnte (DAWN-Studie).

Hinweis

Die schriftlich geführte Korrespondenz wird nur zwischen dem Ratsuchenden und dem ehrenamtlichen Berater der Selbsthilfe geführt. Für die Inhalte der Beratung kann keine Haftung übernommen werden.

Sozialberatung mit Dennis Riehle
Dennis Riehle

Dennis Riehle

Dennis Riehle besitzt eine psychologische und sozialpädagogische Beraterausbildung, ist Personal Coach, ehrenamtlicher Seelsorger und Pflegelotse. Er hat zudem zertifizierte Weiterbildungen im Bereich Sozialrecht, Digitale Prävention und Gesundheitsförderung sowie in Gerontologie (Lehre des Alterns) absolviert. Dennis Riehle ist selbst an Typ-2-Diabetes erkrankt.

Erreichbar über die E-Mail Adresse:
diabetes-chat@ddh-m.de

 

Wenn ich meinem Arzt von meinen Sorgen erzähle, hat er zum Zuhören nicht viel Zeit. Aber ich komme mit meiner Zuckerkrankheit nicht zurecht, seit meine Frau verstorben ist.

Ich habe große Angst vor dem ständigen Insulinspritzen, schon für das Zuckermessen am Finger muss ich mich sehr überwinden.

Alle in meiner Familie, die älter waren, haben den Zucker bekommen und sind daran gestorben. Ich hoffe, ich bin noch nicht so bald dran.