Die DDH-M bildet regelmäßig ehrenamtliche Mitglieder, die in ihrer Funktion den Verband aktiv unterstützen, zu Diabetesthemen weiter. Neue Wege der Kommunikation und des Austausches werden vermittelt. Die Treffen werden auch für einen regen persönlichen Erfahrungsaustausch genutzt. 

Die traditionelle Stärke der Selbsthilfe beruht auf der gegenseitigen Unterstützung von Betroffenen und ihrer Angehörigen. Wir konzentrieren uns auf unterschiedliche Lebens­phasen und gehen gezielt auf die Heraus­forderungen und Nöte der verschiedenen Altersklassen und Diabetestypen ein.

Weiterbildung der Selbsthilfegruppenleiter und Regionalbeauftragten, Berlin 2017 

Deutsche Diabtes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) schult und informiert

Die DDH-M veranstaltet regelmäßig Schulungen für die Regional­beauftragten und aktiven Mitglieder von Selbsthilfe­gruppen. Die Schulungen befassen sich mit Themen, mit denen die Teilnehmer in ihrer ehrenamtlich Arbeit täglich konfrontiert werden, sollen aber auch neue Wege in der Selbsthilfe aufzeigen und die Arbeit vor Ort professioneller gestalten. So wird sichergestellt, dass geschulte Ansprechpartner in der Region für Mitglieder und Nichtmitglieder zur Verfügung stehen. Regional­beauftragte und Selbsthilfe­gruppenvertreter sind in ihrem Wohnumfeld für die Betroffenen aktiv.

Diese Treffen dienen auch dem wertvollen Erfahrungsaustausch der Ehrenamtler untereinander und sind ein Ort, wo die Sorgen und Probleme der Selbsthilfe auf den Tisch kommen. Diese Veranstaltungen bieten allen die Gelegenheit, auch einmal über den eigenen Diabetes zu sprechen und welche Erst-Erfahrungen gemacht wurden. Aus diesen Gesprächen entwickelte sich die Idee, Patienten­information für Betroffenen zu erstellen und die Tipps der Selbsthilfe einfließen zu lassen. Auf diese Weise entstanden die Patienteninformation „Mein Zucker ist zu hoch – was nun?“ und alle Ratgeber für junge Menschen mit Typ-1-Diabetes.