DDH-M verbindet die klassische mit der digitalen Selbsthilfe. Digitale Angebote sollen gesicherte Information bündeln und leicht abrufbar machen. Dafür werden App, Webseite und Social-Media-Dienste genutzt. Ein Projekt mit der KKH.

Digitaler Service im Patientenempowerment

Unter diesem Motto entwickelt die DDH-M in Kooperation mit der KKH ein Projekt, das die klassische mit der digitalen Selbsthilfe verbinden soll. Im Vordergrund steht, den Einzelnen zu stärken, seine Kompetenz im Umgang mit Diabetes zu erhöhen und sowohl evidenzbasierte wie auch erfahrungsbasierte Informationen weiterzugeben.

So soll ein digitaler Service für die Nutzer aufgebaut werden, der bestehende Angebote mittels digitaler Partnerschaften einbezieht und somit gebündelt zur Verfügung stellt. Es wurde ein patientenbasierter Ansatz gewählt, der in ein barrierefreies und niedrigschwelliges digitales Angebot -  eine App, Social-Media-Dienste und die Webseite eingebunden werden soll. Seit Beginn des Projektes gestalten Betroffene, zugleich aktive Mitglieder der DDH-M, die Entwicklung des digitalen Service mit. So wird sichergestellt, dass die Bedürfnisse von Betroffenen schon in der technischen Umsetzung berücksichtigt werden. Der erste Schritt war die Neugestaltung der Webseite der DDH-M.

Startbild der App DDH-M Digital

Die neue Webseite ist nun erstellt und unsere App "DDH-M Digital" programmiert. Damit hat die DDH-M zwei Meilensteine im Digitalen Service umgesetzt. Alle Mitgestalter der App und der neuen Webseite der DDH-M haben diesen kleinen Videoclip als Erinnerung an eine sehr kreative, arbeitsintensive und sehr schöne Zeit der Zusammenarbeit gedreht.

 

 

Als dritten Schritt werden wir im Rahmen des Digitalen Service der DDH-M (ebenfalls mit Unterstützung der KKH) die App "DDH-M Digital" für Smartphones mit Inhalten auffüllen. Unsere App "DDH-M digital", die bald für jeden zur Verfügung steht, wird sämtliche Informationen rund um das Thema Diabetes zur Verfügung stellen. In die App eingespeist werden auch Termine der Selbsthilfe und von Diabetes-Veranstaltungen, die in der unmittelbaren Umgebung der Nutzer stattfinden. 

Nach einer gewissen Anlaufphase ist geplant, dass Betroffene über eine Plattform direkt mit anderen Betroffenen in Kontakt treten können. Dabei sollen in Zukunft weitere multimediale Möglichkeiten der Speicherung, Filterung und Verbreitung von relevanten Informationen rund um Diabetes genutzt werden. 

Der Gedanke dabei ist, mehr Inhalte zu mehr Menschen zu bringen – über Online-Dienste, die durch die App verknüpft werden. Ob über das TV-Gerät, Smartphones oder Webseite (RSS feeds) – hier sollen Informationen verteilt werden, die faszinieren, Aufmerksamkeit erzeugen und den Blick auf die hohe Bedeutung der Selbsthilfe lenken. Dadurch soll die etablierte Selbsthilfe mit digitalen Angeboten und dem Selbstmanagement von Patienten verbunden werden, um Betroffene und ihre Angehörigen im Umgang mit der Krankheit maximal zu unterstützen.

Die App "DDH-M digital" wird im Herbst 2019 zum freien Download im Store zur Verfügung stehen.