DDH-M Pressemitteilungen

Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1: Anmeldung für 2019 ab sofort möglich

6. März 2019 - 14:03

P R E S S E M I T T E I L U N G

Anmeldung zum Pfingst-Camp im Norden, zu Bodensee-Freizeit, Teen-Treff, Erlebniswoche und den Diabetes-Riding-Camps läuft
Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1: Anmeldung für 2019 ab sofort möglich

Berlin – In Deutschland sind rund 32 500 Kinder und Jugendliche an Diabetes Typ 1 erkrankt. Doch trotz der weiten Verbreitung der Stoffwechselkrankheit fühlen sich betroffene Familien oft mit der Krankheit ihres Kindes allein gelassen. Aktivitäten, die für andere Familien normal sind, wie die Teilnahme an Klassenfahrten oder Jugendreisen, werden mit Diabetes oft zum Problem. Um die Familien zu unterstützen, bietet die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) mit Unterstützung der Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe seit Jahren verschiedene Diabetes-Camps an. Sport, Spiel und altersgerechte Diabetes-Schulungen stehen bei allen Angeboten im Mittelpunkt, für eine fachgerechte Betreuung der Teilnehmer ist gesorgt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

„Die Teilnahme an Klassenfahrt, Wandertag oder Ferienlager ist für die meisten Kinder in Deutschland selbstverständlich. Doch Familien, deren Kind an Diabetes Typ 1 erkrankt ist, stellt dies oftmals vor Herausforderungen. Denn viele Lehrer und Erzieher scheuen sich, oft aus mangelndem Wissen, Verantwortung für ein chronisch krankes Kind zu übernehmen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. In der Folge werden betroffene Kinder und Jugendliche von außerschulischen Aktivitäten ausgeschlossen oder dürfen nur in Begleitung ihrer Eltern teilnehmen. Um die Familien zu unterstützen, organisiert die Selbsthilfeorganisation DDH-M auch in diesem Jahr wieder mit Unterstützung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe verschiedene Diabetes-Camps, bei denen die Teilnehmer eine Woche voller sportlicher Aktivitäten und altersgerechter Diabetes-Schulungen erleben können.
 
„In unseren Camps sind die Kinder mit Typ-1-Diabetes unter sich, auch die Betreuer haben fast alle Typ-1-Diabetes, so dass die Kinder schnell an Selbtsbewusstsein gewinnen. Hier sind sie nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Und die Eltern können zu Hause auch mal Urlaub vom Diabetes machen“, sagt Kathrin Bahr, zuständige Projektleiterin für die Ferienfreizeiten bei der DDH-M. 
 
Den Auftakt macht in diesem Jahr wieder das Pfingst-Camp im Norden, das über das Pfingstwochenende vom 07. bis 11. Juni 2019 unter der Leitung von Diabetesberaterin (DDG) Andrea Witt stattfindet, diesmal in Bad Segeberg. Für die Freizeit können sich 40 Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes Typ 1 zwischen 13 und 18 Jahren anmelden. 
 
In der Nach-Pfingst-Woche folgt traditionell die „Bodensee-Freizeit“, die vom 11. bis 15. Juni 2019(Pfingstferien in mehreren Bundesländern) in Radolfzell (Baden-Württemberg) direkt am Bodensee stattfindet. Es gibt Plätze für 30 Kinder mit Typ-1-Diabetes von neun bis 13 Jahren. 
 
Im Sommer stehen dann wieder zwei „Diabetes-Riding-Camps“ auf dem Programm, an denen jeweils acht Jugendliche mit Diabetes zwischen zwölf und 16 Jahren teilnehmen können. Durch den Einsatz von Therapiepferden wird bei den Riding-Camps die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer positiv unterstützt. Beide Camps finden auf der Chrom-Ranch nahe Memmingen (Bayern) statt, vom 22. bis 27. Juliund vom 29. Juli bis 03. August 2019 (Sommerferien in fast allen Bundesländern). 
 
Zeitgleich mit dem ersten Diabetes-Riding-Camp findet in diesem Jahr der „Teen-Treff“ statt. Vom 21. bis 27. Juli 2019 (Sommerferien in fast allen Bundesländern) fahren wieder 25 Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren ins Schullandheim Jerischke nahe Cottbus (Brandenburg). 
 
Im Herbst schließt dann die „Erlebniswoche“ die Diabetes-Camps für 2019 ab, ebenfalls im Schullandheim Jerischke nahe Cottbus (Brandenburg). Bei dieser Freizeit gibt es 32 Plätze für Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren. Die Erlebniswoche findet vom 06. bis 11. Oktober 2019 (Herbstferien in mehreren Bundesländern) statt. 
 
Weitere Informationen über die Freizeiten finden Eltern auf der Website der DDH-M unter https://menschen-mit-diabetes.de/arbeit-des-verbandes/projekte sowie für die Diabetes-Riding-Camps unter http://www.diabetesridingcamp.de/.
 
 

Ihre Kontakte für Rückfragen:

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Nicole Mattig-Fabian (Geschäftsführung)
Albrechtstr. 9
10117 Berlin 
Tel.: +49 (0)30 201677-12 
Fax: +49 (0)30 201677-20 
E-Mail: mattig-fabian@diabetesde.org

Thieme Kommunikation
Julia Hommrich
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711 8931-423
Fax: +49 (0)711 8931-167
E-Mail: hommrich@medizinkommunikation.org
 
www.diabetesde.org
www.deutsche-diabetes-hilfe.de
 
Deutsche Diabetes-Hilfe – 
Menschen mit Diabetes (DDH-M)
Albrechtstr. 9 
10117 Berlin 
Tel.: +49 (0)30 201 677-45
Fax: +49 (0)30 120 894 709
E-Mail: info@ddh-m.de
www.ddh-m.de
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diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ist eine gemeinnützige Gesundheitsorganisation, die sich aktiv für die Interessen der fast 7 Mio. Menschen mit Diabetes, ihrer Angehörige sowie der Risikopatienten einsetzt. Wir betreiben Aufmerksamkeitslenkung und Aufklärung und können auf ein breites, kompetentes Netzwerk verweisen. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Förderorganisationen Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG, www.ddg.info) und Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe (VDBD, www.vdbd.de) sichert unsere fachliche Expertise, die praktische Erfahrung der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M, www.ddh-m.de) sichert die Patientenorientierung unserer Arbeit. 
 
Wir mobilisieren den politischen Willen für notwendige Veränderungen im Hinblick auf eine bestmögliche Versorgung, frühzeitige Prävention und den Ausbau der Forschung. 
 
Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE59 1002 0500 0001 1888 00, BIC: BFSWDE33BER
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Wenn Sie keine Informationen von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe mehr wünschen, senden Sie bitte eine Mail an: hommrich@medizinkommunikation.org.
 
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Die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ist die Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung im Bereich Diabetes. Die DDH-M engagiert sich politisch für die Rechte und Nöte von Betroffenen und wirkt dabei eng mit ihren Partnerorganisationen diabetesDE, DDG und VDBD zusammen, um jeweils die größtmögliche Kompetenz aufbieten zu können. Für die Betroffenen ist die DDH-M mit fünf Landesverbänden in Bremen, Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen), Nord (Schleswig-Holstein), Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vertreten und durch Regionalbeauftragte gut aufgestellt. So ist eine regionale wie bundesweite Selbsthilfearbeit gewährleistet. Indikationsübergreifend ist die DDH-M Mitglied in der BAG SELBSTHILFE und im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband.
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Pressemitteilung Du & Diabetes

27. Februar 2019 - 18:31

Pressemitteilung Du & Diabetes

Gesprächs- und Aktivitätszeit für Mädchen mit Diabetes Typ 1 in Berlin

Berlin, 27.02.2019 Klara Kaden ist 27 Jahre alt und studiert Medizin an der Charité. Sie hat das Projekt „Du & Diabetes“ initiiert, das im Oktober in Berlin startet. Ziel ist es, einen Rahmen für Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren zu schaffen, innerhalb dessen sie sich ungestört und im vertrauten Kreis mit Themen auseinandersetzen können, die Pubertät und Diabetes betreffen. Das Besondere daran ist, dass durch die Kompetenzen des Teams sowohl körperliche wie auch seelische Prozesse berücksichtigt werden können.

Als Klara mit Diabetes heranwuchs, der bei ihr im Alter von neun Jahren diagnostiziert wurde, gab es kaum einen Austausch mit anderen Betroffenen in ähnlicher Lebenssituation. „Ich hatte damals eigentlich nur zu Weihnachten die Möglichkeit, auf Gleichbetroffene zu treffen und das in der Klinik, wo wir mit unseren Eltern gemeinsam Plätzchen gebacken haben.“ Das hat die junge Frau bis heute geprägt. Mit den Erkenntnissen aus ihrem Medizinstudium und ihren eigenen Erfahrungen als jugendliche Typ 1erin, möchte Sie jungen Mädchen mit Diabetes Typ 1 frühzeitig helfen und unterstützen und entwickelte das Projekt „Du & Diabetes“. Für die Realisierung ihrer Idee konnte Klara junge Frauen mit Typ-1-Diabetes als Unterstützerinnen gewinnen, die sich mit ihrer Expertise einbringen können: Judith Herbst (26, Studentin Gesundheitswissenschaften), Marianne Joseph (27, Physiotherapeutin, Studentin Politik) und Ruth Benson (31, Studentin Psychologie).

Die Vorbereitungen dauerten über ein Jahr, ehe sich das Team gefunden und die Materialien erarbeitet wurden. Rat holte sich Klara von Ärzten und Psychologinnen des Sozial-pädiatrischen Zentrums der Charité. Als Unterstützer ihres Projektes konnten sie die Krankenkasse BKK gewinnen. „Das hat mich sehr entlastet“, erzählt Klara, „denn der Druck, so etwas aufzubauen, ist doch ganz schön groß“. Das bezieht sich sowohl auf die Themenwahl, aber auch auf die Treffen, bei denen die Teilnehmerinnen alles Fragen dürfen, was sie aufgrund des Diabetes als belastend empfinden. Rat kann sich Klara jederzeit bei einer Ärztin und zwei Psychologinnen des Sozialpädiatrischen Zentrums der Charité holen. „Das gibt mir Sicherheit, denn viele Situationen mit Diabetes zeichnen sich ja dadurch aus, dass man sie eben nur schwer kontrollieren kann“, findet Klara. Umso wichtiger sei es darum, sich gemeinsam mit den Heranwachsenden zu beraten, wie sie mit schwierigen Situationen im Alltag mit dem Diabetes umgehen können. Letztlich hätten sie und ihre Teammitglieder schon einiges durchlebt und auch „durchlitten“, was für andere doch sehr hilfreich sei, wie Klara häufig schon festgestellt habe. 

Insgesamt kann sich die angehende Medizinerin gut vorstellen, dass das Grundkonzept von „Du & Diabetes“ weiterentwickelt und in die Diabetes-Selbsthilfe gegeben werden kann.  Das Projekt ist in dieser Form einzigartig, das es gemeinsame Gespräche und Aktivitäten verbindet. Im Vordergrund stehen dabei Themen wie ein selbstsicherer Umgang mit Diabetes sowie Integration in den Alltag, Verhalten in besonderen Alltagssituationen, Austausch und Gruppengespräche zu „schwierigen“ Themen wie „Gefühle“, „Erwachsen werden“ und „Umgang mit dem Diabetes im sozialen Umfeld“ sowie gemeinsame Erfahrungen, Gruppengespräche und -aktivitäten.  „Wir wünschen uns sehr, dass die Mädchen hier einen Rahmen finden, durch den sie selbstbewusster werden und ihnen all diese Erfahrungen helfen werden, besser mit Situationen umzugehen, die sich vorher kaum einschätzen lassen“, fasst Klara Kaden zusammen. Wir wünschen ihr und den Mädchen viel Glück, Erfolg und Spaß.

Das Projekt in Kürze

Was: Du & Diabetes 
Für wen: Mädchen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren
Laufzeit: 25.10.2019 bis 24.04.2020
Anmeldungen: ab sofort möglich
Kosten: ggf. Übernachtung
Wann: Jeden zweiten Freitag, 16 bis 19 Uhr, nicht in den Schulferien
Wo: 12 Abendtermine im Lernzentrum der Charité (siehe unten)
Treffpunkt: Virchowweg 3, 10117 Berlin
Wer: Projektleitung: Klara Kaden
Team: Klara Kaden, Judith Herbst, Marianne Joseph und Ruth Benson

Ziele:

  • Erlebnisse schaffen bei Aktivtäten, die Mädchen und auch die Gruppe stärken
  • Einen Raum schaffen für alle Themen, die junge Mädchen bewegen
  • Erfahrungen teilen, besonders um den Alltag gut zu meistern 
  • Tricks und Hilfestellung vermitteln und innerhalb der Gruppe erarbeiten, um Schwierigkeiten mit dem Diabetes und den Umgang mit schlechten Gefühlen anzugehen

Termine:

Gespräch 

(25.10.2019)

16 - 19 Uhr:

„Sport, Gewicht & Ernährung“

Aktivität

(08.11.2019)

16 - 19 Uhr:

„Klettern in den Bäumen“

Gespräch

(22.11.2019)

16 - 19 Uhr:

„Mein Arzt und Ich“

Aktivität 

(06.12.2019)

16 - 19 Uhr:

„Schlittschuhfahren“

Gespräch

(20.12.2019)

16 - 19 Uhr:

„Gefühle und Herzensthemen“

Aktivität

(17.01.2020)

16 - 19 Uhr:

„Yoga für Dich“

Gespräch

(31.01.2020)

16 - 19 Uhr:

„Reisen und die Welt erkunden“

Aktivität

(14.02.2020)

16 - 19 Uhr:

„Swing das Tanzbein“

Gespräch

(28.02.2020)

16 - 19 Uhr:

„Über- & Unterzucker“

Aktivität

(13.03.2020)

16 - 19 Uhr:

„Kajak fahren“

Gespräch

(27.03.2020)

16 - 19 Uhr:

„Erwachsenwerden & soziales Umfeld“

Aktivität

(24.04.2020)

16 - 19 Uhr:

„Kochen & Genießen“

 

Mehr Informationen finden Sie im Flyer, der hier heruntergeladen werden kann:  https://menschen-mit-diabetes.de/arbeit-des-verbandes/unsere-projekte/du-diabetes

Fragen an den Bundesverband richten Sie bitte an die Bundesgeschäftsstelle
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) e. V.
Albrechtstr. 9 ,10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 201 677-45
info@ddh-m.de, www.ddh-m.de

Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ist die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für die Menschen mit Diabetes. Wir engagieren uns politisch für die Rechte und Nöte von Betroffenen und schaffen damit Öffentlichkeit für die Krankheit und die Probleme der betroffenen über 7 Millionen Menschen mit Diabetes. Wir setzen uns für mehr Lebensqualität ein.

 

Zweiter Themenflyer „Diabetes und Piercing & Tattoo“

15. Februar 2019 - 15:42

Berlin, 12.02.2019 Die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) hat ihren zweiten Themenflyer „Diabetes und Piercing & Tattoo“ herausgebracht. Diesmal geht es um die besonderen Risiken für Diabetiker beim Stechen von Tattoos und Piercings. Denn Tätowierungen und Piercings können gerade für Diabetiker unerwünschte gesundheitliche Folgen mit sich bringen, da die Hautoberfläche beschädigt wird und es unter Umständen zu Durchblutungsstörung, Hauterkrankungen, einer verzögerten Wundheilung und einem insgesamt geschwächten Immunsystems kommen kann. 

 

Das Abheilen einer frisch gestochenen Tätowierung dauert bei Menschen mit Diabetes häufig doppelt so lange wie bei einem gesunden Menschen, da die Wundheilung bei dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten beeinträchtigt sein kann. Auch ist die Langzeitwirkung von eingebrachten Tattoofarbpigmenten bislang zu wenig erforscht. Man geht aber davon aus, dass nicht alle Farbpigmente vollständig unter der Haut bleiben, sondern im Körper wandern. Das zumindest stellte Professor Dr. Dr. Andras Hensel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer Ausgabe des Wissenschaftsmagazins BfR2Go vor. Denn während des Tätowiervorgangs wird Farbe mit einer sich schnell drehenden Nadel in die Lederhaut, also die zweite Schicht der Haut, eingearbeitet. Beim Heilungsprozess wird die Farbe in die Lederhaut eingekapselt und auf diese Weise konserviert. Allerdings wird ein Teil der Farbpigmente durch körpereigene Abwehrkräfte abgebaut oder noch während der Heilungsphase im Schorf abgesondert. So besteht immer ein gewisses Risiko einer Infektion, sobald die Oberfläche der Haut beschädigt wird. Gerade bei Diabetikern kann das zu weiteren Nebenwirkungen wie Entzündungen, Narben und Allergien führen. Zudem besteht die Gefahr, durch Blut Hepatitis übertragen zu bekommen. Das kann geschehen, wenn die Geräte oder der Arbeitsplatz nur mangelhaft gereinigt werden. Darüber hinaus wird durch das Tätowieren Adrenalin und Kortison ausgeschüttet, was zu einem Anstieg des Blutzuckers führen kann. 

 

Am wichtigsten: Platz für Sensoren, Katheder oder Pen lassen

Am wichtigsten aber sei, ausreichend Platz für Sensoren, Katheder oder Pen zu lassen, denn jede Sensornadel, jeder Katheder oder jede Pennadel, die in ein Tattoo gestochen werden, können Farbpigmente erfassen und bis ins Fettgewebe transportieren. Das eingespritzte Insulin mit seinen Begleitstoffen könnte mit den Farbpigmenten reagieren und so ein Risiko für Entzündungen oder Allergien darstellen. Zudem sollte man im Vorfeld unbedingt einen Arzt oder eine Diabetesberaterin konsultieren. „In jedem Fall müssen nach dem Stechen die Blutzuckerwerte öfter kontrolliert werden als gewöhnlich“, erklärte Iris Schmidt, selbst Typ-1-erin und stolze Trägerin eines Tattoos. Sie hat den Themenflyer „Diabetes und Piercing & Tattoo mit Ehrenamtlichen der DDH-M Jugend entwickelt, redaktionell erarbeitet und illustriert. „Mir ist in den Foren aufgefallen, dass sehr viele Fragen zu Tattoo und Piercing gestellt wurden“, erzählte die medinische Fachangestellte im Rahmen des T1Day am 27. Januar 2019 in Berlin, wo der Flyer erstmals vorgestellt wurde. Wichtig sei auch, gerade wenn die Sessions länger dauerten, verstärkt Pausen zu vereinbaren, um zu essen und zu trinken und natürlich auch, um den Blutzucker zu kontrollieren. Anschließend sei dann die Reinigung sehr wichtig, so Schmidt, denn sonst könnten sich Narben bilden. Allerdings sollte bis auf vier Wochen auf Baden verzichten werden. In der aufgeweichten Haut werde die Farbe nicht richtig verkapselt, so dass sie rascher ausgeschieden wird. Im Gegensatz kommen Keime besser in die Haut, was zu Entzündungen führen kann. So sollte das Kunstwerk mit lauwarmem Wasser kurz abgewaschen werden und leicht eingecremt werden, riet Iris Schmidt. Ähnliches gilt für Piercings. Auch hier sollte auf größtmögliche Hygiene geachtet und die Blutzuckerwerte öfter kontrolliert werden. Die Wundheilung verläuft bei guten Werten besser und das auch in kürzerer Zeit. Mehr Informationen und Tipps von Experten finden Sie im Flyer, der hier heruntergeladen werden kann: https://menschen-mit-diabetes.de/arbeit-des-verbandes/informations-flyer

 

Fragen an den Bundesverband richten Sie bitte an die Bundesgeschäftsstelle
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes
Albrechtstr. 9 ,10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 201 677-45
info@ddh-m.de, www.menschen-mit-diabetes.de

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Anmeldungen jetzt möglich: DDH-M hat 2019 wieder viele Ferienfreizeiten und Familienevents für Typ-1-Diabetes geplant

28. Januar 2019 - 13:40

DDH-M Bundesverband informiert:

Berlin 28. Januar 2019: Die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) setzt auch 2019 mit den beliebten altersgerechten Ferienfreizeiten Erlebniswoche, Bodenseefreizeit, und Teen-Treff die Tradition fort, eine Woche Diabetes-Ferien für junge Betroffene anzubieten. Neu im Programm ist das Pfingstcamp in Norden (Bad Segeberg) und geplant wird ein Eltern-Kind Wochenende im Ressort Weißenhäuser Strand an der Ostsee. Zur Freude vieler sportbegeisterter Familien ist auch dieses Jahr wieder die Beach winD Trophy am Start. Allen Veranstaltungen ist gemeinsam, dass der Gedanke der Selbsthilfe durch gemeinsames Erleben und dem Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen selbst und den betroffenen Familien untereinander gefördert wird. Die DDH-M nimmt ab sofort Anmeldungen für alle Freizeiten und Familienevents entgegen.
Die Anmeldeformulare sind hier eingestellt: 
https://menschen-mit-diabetes.de/arbeit-des-verbandes/projekte

Die Ausrichtung von Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes sind für die DDH-M eine Herzensangelegenheit. Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Diabetes sind für die jungen Betroffenen sehr wichtig, denn in der Schule und auch im Alltag sind sie oft mit ihrem Diabetes auf sich allein gestellt. Nicht immer erfahren die Kinder und Jugendlichen Verständnis für ihre Situation und fühlen sich ausgegrenzt und missverstanden. Damit sie als junge Heranwachsende stark und selbstbewusst mit dem Diabetes aufwachsen können, sind Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse mit anderen Betroffen so wichtig. Nicht allein zu sein, voneinander und miteinander lernen, um das Pensum Diabetes jeden Tag besser meistern zu können, ist das Grundanliegen unserer Freizeiten. Selbstbetroffene Betreuer und Betreuerinnen, Diabetesberaterinnen und -berater stehen mit Rat und Tat zur Seite, sodass die Eltern diese eine Woche ihre Kinder gut betreut wissen. Sport, Spaß, Spiele und Dinge machen, die man sich allein nie trauen würde, machen die Woche immer zu einem unvergessenen Erlebnis für unsere jungen Typ-1er.

In diabetesbetroffenen Familien dreht sich der Alltag verständlicherweise viel um das an Diabetes erkrankte Kind. Geschwisterkinder, die keinen Diabetes haben, müssen sich sicherlich oft in ihren Ansprüchen und Wünschen zurücknehmen. Dabei ist es wichtig, dass auch Geschwisterkinder einen offenen und ungezwungenen Umgang mit dem Diabetes der Schwester oder des Bruders erlernen. Und das gelingt am besten mit unseren Eltern-Kind-Wochenenden. Hier ist die ganze Familie dabei, um bei sportlichen Aktivitäten, im Erfahrungsaustausch mit anderen Diabetes-Familien und bei Diabetes-Schulungen zu familienrelevanten Themen, noch mehr zusammenzuwachsen und ein gegenseitiges Verständnis zu stärken.

Rückfragen zu den DDH-M Ferienfreizeiten und Familienwochenenden unter info@ddh-m.de

Fragen an den Bundesverband richten Sie bitte an Kathrin Sucker
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes
Albrechtstr. 9 ,10117 Berlin Tel.: +49 (0)30 201 677-45
info@ddh-m.de, www.ddh-m.de

 

Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ist die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für die Menschen mit Diabetes. Wir engagieren uns politisch für die Rechte und Nöte von Betroffenen und schaffen damit Öffentlichkeit für die Krankheit und die Probleme der betroffenen über 7 Millionen Menschen mit Diabetes. Wir setzen uns für mehr Lebensqualität ein.

Diabetes Typ 1 – Alkohol in Maßen ist kein Tabu – ein Fêten-Lotse

27. Juli 2018 - 15:03

Diabetes Typ 1 wird oft im Kindes- und frühen Jugendalter diagnostiziert. Aus Kinder werden junge Erwachsene, die zunehmend ihr Leben in die Hand nehmen und gemeinsam mit Freunden auf Partys feiern und auch Grenzen austesten wollen. Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) weiß, dass ein sorgloser Umgang mit Alkohol für junge Typ 1er lebensgefährlich sein kann und hat dazu eine Infobroschüre erstellt. Besonders ist, dass in dieser Information nicht Ärzte und Berater zu Wort kommen. Junge Typ 1er geben ihre ganz persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Alkohol an andere junge Typ 1er weiter. So muss die nächste Party nicht in einer Notaufnahme enden.
 
Beginnt die Pubertät, entziehen sich die jungen Erwachsenen nach und nach der elterlichen Fürsorge. Aus Kindergeburtstagen werden Partys und erste Erfahrungen mit Alkohol werden gemacht. Übermäßiger Alkoholkonsum kann für Menschen mit Diabetes Typ 1 jeden Alters schnell lebensgefährlich werden. Grund ist, dass Alkohol die Freisetzung der Glukose aus der Leber behindert und somit der Blutzuckerhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Kommen Wahrnehmungsstörungen durch den Alkohol verursacht dazu, ist weder eine saubere Blutzuckermessung noch eine der Situation angepasste Blutzuckerkorrektur möglich. Der Typ-1-Partygast benötigt dringend fremde Hilfe, denn die Gefahr stark zu unterzuckern ist groß. Edwin Schubert, DDH-M Jugend und 19 Jahre alt, hat alles richtig gemacht: „Erste Erfahrungen mit Alkohol hatte ich mit 14. Ich bin froh, alles mit meinen Jungs erlebt und Grenzen gemeinsam ausgetestet zu haben. Meine Freunde haben immer Acht auf mich gegeben, so wie ich auf sie.“ Wichtig ist für junge Typ 1er, erste Erfahrungen mit Alkohol im bekannten Umfeld und im Freundeskreis zu machen, wo das Wissen über Diabetes Typ 1 präsent ist und im Notfall richtig reagiert wird. Trotzdem sollte den jungen Partygängern mit Typ-1-Diabetes klar sein: Sie spielen mit der eigenen Gesundheit!
 
Für erste Partyerfahrungen mit Alkohol für unerfahrene junge Typ 1er hat die DDH-M Jugend den Flyer Diabetes und Alkohol erstellt. Darin werden die alkoholischen Getränke in BEs und KH/KE aufgelistet, es gibt eine Anleitung zur nächtlichen Blutzuckerkontrolle und was zu tun ist, wenn es doch zur Ketoazidose kommt.
 
Die kleine Broschüre ist auch für Eltern diabetischer Jugendlicher interessant, denn die Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder wird nicht geringer, je älter sie werden. Mit Ausbruch der Erkrankung wird jeder Aktivität ihrer Kinder, jeder Mahlzeit und jedem Getränk ein besonderes Augenmerk gewidmet, denn diesen Kindern fehlt das lebenswichtige Hormon Insulin zur Regulierung des Blutzuckerhaushalts. Zum ständigen Alltag in diesen Familien gehört das Blutzuckermessen (auch nachts), BEs berechnen, Insulineinheiten festlegen und Insulin spritzen. Da ist sehr viel Geduld mit dem Nachwuchs notwendig, denn ohne Pieksen geht es nicht. Neben der Erziehung der Kinder, den schulischen Angelegenheiten und nächtlichen Am-Bett-Sitzen bei Unterzuckerungen, begleitet die Eltern immer der Wunsch ihre Kinder ganz normal aufwachsen zu sehen, wie gesunde Kinder auch. Besondere Sorge bereitet den Eltern die Zeit der Pubertät, wenn Themen die Jugendlichen bewegen, welche sie den Eltern, Ärzten und Beratern nicht anvertrauen möchten. Auf Bitten unser Diabetes-Eltern greift die DDH-M Jugend diese jugendlichen Themen auf und wird eine Informationsreihe von jungen Typ 1ern für junge Typ 1er herausbringen.
 
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.ddh-m.de
 
 
Kontakt
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes e. V.
Albrechtstraße 9
10117 Berlin
 
Ansprechpartner
Bundesgeschäftsstelle: 030 201 677 45
eMail: info@ddh-m.de
 
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Die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ist die Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung im Bereich Diabetes. Die DDH-M engagiert sich politisch für die Rechte und Nöte von Betroffenen und wirkt dabei eng mit ihren Partnerorganisationen diabetesDE, DDG und VDBD zusammen, um jeweils die größtmögliche Kompetenz aufbieten zu können. Für die Betroffenen ist die DDH-M mit fünf Landesverbänden in Bremen, Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen), Nord (Schleswig-Holstein), Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vertreten und durch Regionalbeauftragte gut aufgestellt. So ist eine regionale wie bundesweite Selbsthilfearbeit gewährleistet. Indikationsübergreifend ist die DDH-M Mitglied in der BAG SELBSTHILFE und im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband.
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Wenn Sie mehr Informationen von Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes mehr wünschen, senden Sie bitte eine Mail an: presse@ddh-m.de
 

Internetseite zu Diabetes und Sehverlust startet

22. Februar 2018 - 9:00

Berlin, 22.2.2018 - Die Initiative „Diabetes und Auge“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) stellt heute ihre Informationswebsite www.diabetes-und-augen.info der Öffentlichkeit vor.
Schätzungsweise 7 Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes betroffen, mehr als 1,3 Millionen weisen diabetesbedingte Schäden an der Netzhaut auf, ungefähr 2.000 erblinden jedes Jahr. Damit sind diabetische Netzhauterkrankungen in Deutschland die häufigste Erblindungsursache bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Da ein Mensch 80 Prozent seiner Umwelt mit den Augen wahrnimmt, verändert ein Sehverlust das Leben grundlegend. Angefangen von alltäglichen Handgriffen über das menschliche Miteinander bis hin zur Berufstätigkeit sind alle Bereiche des Lebens betroffen. Besonders gravierend für Menschen mit Diabetes: Das selbstständige Management des Blutzuckerspiegels ist nicht mehr wie bisher möglich. Hilfe, Informationen und kompetente Ansprechpartner werden von Betroffenen in dieser Situation dringend benötigt, um weiterhin ein selbstständiges und aktives Leben führen zu können.

Im Oktober 2016 stellte die Initiative „Diabetes und Auge“ des DBSV und der DDH-M ein Faltblatt mit Informationen zu Diabetes und Sehverlust zusammen und verteilte 50.000 Stück an Mitglieder der Diabetesberatungsberufe und an Menschen mit Diabetes. Das Faltblatt gab kompakte Informationen zu Prävention von diabetischen Augenerkrankungen und den Möglichkeiten von Rehabilitation nach Sehverlust. Aufgrund der großen Nachfrage entschlossen sich DBSV und DDH-M, die enthaltenen Informationen nun zu erweitern und auf einer Internetseite zu bündeln.

Unter dem Titel „Diabetische Netzhauterkrankungen – Aktiv werden, Möglichkeiten nutzen“ gibt die Seite kompakt und laienverständlich Informationen dazu, wie mit Sehverlust und Diabetes weiterhin ein aktives und selbstständiges Leben möglich ist, welche Möglichkeiten für eine Rehabilitation nach Sehverlust es gibt und welche sozialrechtlichen Ansprüche bestehen können. Die Website ist ein Informationsangebot an die Mitglieder der Diabetesberatungsberufe, die Menschen mit Diabetes bei einem Sehverlust betreuen. Betroffene und deren Angehörige können diese Informationen in kompakter und laienverständlicher Form nachlesen und erhalten eine Sammlung von Beratungsangeboten und professionellen Ansprechpartnern zum Thema Sehverlust. Tipps zu einem guten Miteinander von sehenden und sehbehinderten Menschen und ergänzende Informationen zu Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von diabetischen Netzhauterkrankungen runden das Angebot ab.

Über die Initiative Diabetes und Auge von DBSV und DDH-M
DBSV und DDH-M haben im Jahr 2014 die Initiative „Diabetes und Auge“ gestartet. Ziel ist es, diabetische Netzhauterkrankungen zu vermeiden und Menschen mit Diabetes dazu zu ermutigen, regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Parallel soll die Lebenssituation von Betroffenen, bei denen ein Sehverlust eingetreten ist, verbessert werden. DBSV und DDH-M sind gemeinsam aktiv, um Patienten, Ärzte und Diabetesberaterinnen über die Möglichkeiten einer Rehabilitation nach Sehverlust durch Diabetes aufzuklären. Zudem werden die Hersteller von Medizinprodukten für die Notwendigkeit von barrierefrei bedienbaren Blutzuckermessgeräten etc. sensibilisiert. Die Initiative „Diabetes und Auge“ wird unterstützt von Bayer.
Die Informationswebsite „Diabetische Augenerkrankungen - Aktiv werden, Möglichkeiten nutzen“ ist unter www.diabetes-und-augen.info zu erreichen.

Pressekontakt

Deutsche Diabetes-Hilfe –
Menschen mit Diabetes e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Albrechtstr. 9
10117 Berlin
Tel.:           (030) 201 677 45
Fax:           (030) 120 894 709
E-Mail:      info@ddh-m.de
Internet:    www.menschen-mit-diabetes.de
 
Deutscher Blinden- und
Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

Volker Lenk
Pressesprecher
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.:           (030) 28 53 87-140
Fax:           (030) 28 53 87-200
E-Mail:       v.lenk@dbsv.org
Internet:    www.dbsv.org
 

Fünf Jahre Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) Selbsthilfe bringt Menschen mit Diabetes mehr Lebensqualität

7. Juni 2017 - 16:37

Berlin, den 7. Juni 2017 – Exakt vor fünf Jahren, am 8. Juni 2012, wurde die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes(DDH-M) gegründet, ein Jubiläum, auf das die vielen engagierten Ehrenamtler zurecht stolz sind. Seit der Gründung konnte vielen, vielen Menschen mit Diabetes in ihrem täglichen Umgang mit der Krankheit geholfen werden. Das Selbstverständnis der DDH-M: „Niemand soll durch seine Krankheit in seiner persönlichen Entfaltung eingeschränkt oder aufgrund der Erkrankung diskriminiert werden.“, hat daran maßgeblichen Anteil. Eine der wichtigsten Säulen hierfür ist die ehrenamtliche Arbeit der einzelnen Mitglieder, die ihre verschiedenen Fähigkeiten, Erfahrungen, Motivationen und Sichtweisen einbringen.

„6,7 Mio. Menschen in Deutschland sind von Diabetes betroffen und trotzdem ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, wie anstrengend die Krankheit für die Betroffenen ist“, sagt Jan Twachtmann, Vorstandsvorsitzender der DDH-M, selbst an Typ 1 erkrankt. „Diabetes ist eine chronische Krankheit, die 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, und 24 Stunden am Tag die Aufmerksamkeit der Betroffenen fordert. Sowohl Typ 1er als auch Typ 2er sind in über 99 Prozent der Zeit mit ihrer Therapie, dem ständigen Blutzuckermessen und BE-Berechnen alleine. Daher ist die Selbsthilfe bei Diabetes, wo die Menschen ihre Erfahrungen untereinander austauschen und sich gegenseitig helfen, besonders wichtig. Selbsthilfe erhöht immens die Lebensqualität.“

Entstanden ist die DDH-M aus einer Initiative der drei ehemaligen Landesverbände des Deutschen Diabetiker Bundes: Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bremen. Ergänzt durch die ehemalige Patientensäule der Dachorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wuchs die DDH-M zu einer führenden Patientenorganisation, die heute neben mittlerweile fünf Landesverbänden – LV Nord und Mitteldeutschland sind hinzugekommen – auch eigenständige große Selbsthilfegruppen und mehrere tausend Einzelmitglieder vorweisen kann. Hauptaufgabe ist die bundesweite als auch regionale Selbsthilfearbeit und die damit verbundene Aufmerksamkeit für die Krankheit Diabetes mellitus und die Probleme der Betroffenen. Dabei ist es der DDH-M ein besonderes Anliegen, mit Ärzten und Behandlern eng und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten, um so die Interessen von Menschen mit Diabetes und ihren Angehörigen wirkungsvoll in der Politik zu vertreten.

„Die DDH-M beteiligt sich daher auch aktiv an der politischen Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt handeln!“, die von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ins Leben gerufen wurde, um einen Nationalen Diabetesplan zu erreichen (http://www.diabetes-stoppen.de)“, erklärt Juliane Grützmann, stellvertretende Vorsitzende der DDH-M. Die Kampagne umfasst drei übergeordnete Forderungen: Die bestmögliche Versorgung der Menschen mit Diabetes soll gesichert, Maßnahmen zur Förderung des gesunden Lebensstils gefördert und die Selbsthilfe gestärkt werden.

„Die Stärkung der Selbsthilfe durch höhere Pauschalförderungen ist unabdingbar. Selbsthilfe kann nicht mehr nur aus dem Ehrenamt heraus gestemmt werden. Wir brauchen langfristig gesicherte finanzielle Zuschüsse zum Aufbau professioneller flächendeckender Selbsthilfestrukturen“, ergänzt Grützmann.

Die Arbeit der Selbsthilfeorganisation umfasst schon heute viele Dienstleistungen, die den Menschen mit Diabetes zugutekommen: Die DDH-M bietet für ihre Mitglieder eine Telefonsprechstunde, bei der mit einer Diabetesberaterin Fragen und Sorgen rund um die Therapie des Diabetes besprochen werden können sowie eine Eltern-Telefon-Seelsorge für Eltern mit Kindern, die an Diabetes erkrankt sind, an. Beide Telefonsprechstunden finden einmal im Monat statt. Zudem hat die DDH-M in der Selbsthilfe verschiedene Projekte ins Leben gerufen wie Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, ein Beachvolleyball-Wochenende für Eltern und ihre an Diabetes erkrankten Kinder oder eine Klassenfahrtbetreuung für diabetische Kinder, damit diese beruhigt und gut versorgt an Schul- oder Klassenfahrten teilnehmen können, ohne dass es zu Komplikationen kommt.

Auf Landesebene finden Selbsthilfegruppentreffen statt, Beratungstage für I nsuli npumpenträger oder Informationsveranstaltungen zu neuesten Therapien und Medizinprodukten.

Weitere Informationen zur DDH-M finden sich im Netz unter www.menschen-mit-diabetes.de
Eine Vollmitgliedschaft kostet 40 Euro, eine Basismitgliedschaft 5 Euro pro Jahr.

Hier können Betroffene und Angehörige Mitglied werden: https://menschen-mit-diabetes.de/mitglieder/mitglied-werden
 
 

DDH-M fordert: Bessere Fortbildungen zu Diabetes in Krankenhäusern

31. März 2017 - 10:29

Mangelnde Diabeteskenntnisse beim Klinikpersonal sind im Notfall eine große Gefahr 

Berlin – Ob Verkehrsunglück mit Schädelprellung, schwerer Sturz mit Knochenbrüchen, stark blutende Schnittwunde oder anderer Notfall: Für Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 stellt eine ungeplante Klinikeinweisung eine noch größere Ausnahmesituation als für Stoffwechselgesunde dar. Denn häufig berücksichtigen Ärzte und Pflegepersonal aufgrund mangelnder Kenntnisse die rund um die Uhr notwendige Diabetes-Therapie zu wenig oder gar nicht und unterschätzen mögliche Folgen wie eine schwere Stoffwechselentgleisung oder schlechtere Wundheilung. Dabei werden in Deutschland jährlich rund 2,1 Millionen Menschen mit der Nebendiagnose Diabetes stationär behandelt. 

Die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) fordert, dass Ärzte und Pflegepersonal in Kliniken besser dazu fortgebildet werden. Zur Vorbereitung von geplanten Klinikaufenthalten bietet die DDH-M gemeinsam mit diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die Broschüre „Mit Diabetes im Krankenhaus“ an: Interessierte können die Broschüre kostenlos im Internet herunterladen oder als Druckausgabe bestellen. Bei einer Notfallbehandlung ist schnelles Handeln gefragt. So müssen zum Beispiel Knochenbrüche häufig zeitnah operiert werden. Bei Menschen mit Diabetes mellitus kann jedoch gerade im Vorfeld von Operationen die Stoffwechselerkrankung aus dem Blick geraten. Ursula Breitbach, Vorsitzende des Landesverbandes NRW der DDH-M, hat als Patientin diese Erfahrung gemacht: „Als ich im OP-Aufklärungsgespräch den Anästhesisten auf meinen Diabetes Typ 1 und die I nsuli ntherapie aufmerksam machte, forderte er, dass ich das I nsuli n ‚absetze‘ – ich dürfe auf gar keinen Fall vor der OP ein basales I nsuli n spritzen.“ Auf Hilfe beim Blutzuckermessen vor den Mahlzeiten durch das Pflegepersonal musste Ursula Breitbach rund anderthalb Stunden warten. „Eine diabetologische Abteilung gab es in der Klinik nicht. Ärzte und Pflegepersonal maßen der Unterscheidung in Typ-1- und Typ-2-Diabetes keine Bedeutung zu oder hatten wenig Kenntnis darüber. Mögliche Folgen einer Therapievernachlässigung wurden jedenfalls ignoriert“, resümiert die DDH-M-Landesvorsitzende. „Das kann für Betroffene mit Diabetes Typ 1 und auch für mit I nsuli n therapierende Diabetes-Typ-2-Patienten fatal sein.“ Wird eine I nsuli ntherapie unterbrochen, steigt der Blutzucker extrem an, der Stoffwechsel kann entgleisen und den Heilungsverlauf verschlechtern. 

Diabetes Typ 1 und Typ 2 nehmen zu - Ärzte und Pflegepersonal müssen besser geschult werden
„Sowohl Diabetes Typ 1 als auch Diabetes Typ 2 nimmt hierzulande zu“, sagt Juliane Grützmann, stellvertretende Vorsitzende des DDH-M-Bundesvorstands. „Über sieben Millionen Menschen sind betroffen. Daher müssen Ärzte und Pflegepersonal besser zu Diabetes geschult werden, damit die Stoffwechselführung bei einem Klinikaufenthalt nicht gefährdet wird!“ Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert seit 2013 Kliniken mit dem Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG), deren Personal und Einrichtung für die „Nebendiagnose Diabetes“ qualifiziert sind. „Wir empfehlen jeder Klinik und jedem Krankenhaus in Deutschland, dieses Qualitätssiegel zu erlangen, um ein strukturelles fächerübergreifendes Defizit in der stationären Behandlung von Patienten mit Diabetes als Nebendiagnose zu beheben“, sagt Barbara Bitzer, Referentin Gesundheitspolitik der DDG. In einer gemeinsam entwickelten Broschüre geben diabetesDE und DDH-M Informationen und Tipps, mit denen Menschen mit Diabetes einen geplanten Krankenhausaufenthalt vorbereiten und mögliche Risiken mindern können. Interessierte können die Broschüre kostenlos im Internet als PDF-Datei herunterladen oder bei diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe als Druckausgabe bestellen: Mitglieder erhalten die Broschüre kostenlos, bei Nicht-Mitgliedern wird eine Schutzgebühr von 2,00 Euro zzgl. Porto erhoben.

Mehr zum Thema: www.diabetesde.org/krankenhaus

Mehr Informationen 
DDH-M Bundesgeschäftsstelle,  
Telefon: 030 201 677 45
Email: info@ddh-m.de

Woche des Sehens 2016: Initiative „Diabetes und Auge“ informiert über diabetische Netzhauterkrankungen

24. Oktober 2016 - 15:08

Berlin, den 12. Oktober 2016 – Mehr als 1,3 Mio. Menschen mit Diabetes leben bundesweit mit einer Erkrankung der Netzhaut, ungefähr 2.000 von ihnen erblinden jedes Jahr. Damit sind diabetische Netzhauterkrankungen die häufigste Erblindungsursache in Deutschland bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Deutsche Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) intensivieren deshalb als Aktionspartner der diesjährigen „Woche des Sehens“ (8.-15. Oktober 2016) ihre Aufklärungsarbeit zu diesem Thema und verteilen mehr als 50.000 Exemplare eines kostenlosen Faltblatts an Diabetespatientinnen und -patienten.

Diabetes kann die kleinen Blutgefäße der Netzhaut schädigen, wodurch das Sehvermögen zerstört wird. Dies geschieht in der Regel schleichend und wird von der Diabetespatientin oder dem Diabetespatienten lange Zeit nicht bemerkt. Je später aber eine diabetische Netzhauterkrankung erkannt wird, desto aufwändiger ist die Behandlung und desto geringer sind deren Erfolgschancen.

DBSV und DDH-M haben deshalb im Jahr 2014 die Initiative „Diabetes und Auge“ gestartet. Ziel ist es, diabetische Netzhauterkrankungen zu vermeiden und Menschen mit Diabetes dazu zu ermutigen, regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Parallel soll die Lebenssituation von Betroffenen, bei denen ein Sehverlust eingetreten ist, verbessert werden. DBSV und DDH-M sind gemeinsam aktiv, um Patienten, Ärzte und Diabetesberaterinnen über die Möglichkeiten einer Rehabilitation nach Sehverlust durch Diabetes aufzuklären. Zudem werden die Hersteller von Medizinprodukten für die Notwendigkeit von barrierefrei bedienbaren Blutzuckermessgeräten etc. sensibilisiert.

Das Faltblatt „Diabetische Augenerkrankungen – Aktiv werden – Möglichkeiten nutzen“ kann als barrierefreies PDF heruntergeladen werden unter http://diabetes-und-auge.dbsv.org oder https://menschen-mit-diabetes.de/diabetes-auge-thema-der-woche-des-sehens-2016
 
Die Initiative Diabetes und Auge wird unterstützt von Bayer.
 
Pressekontakt
Deutsche Diabetes-Hilfe –
Menschen mit Diabetes e. V.
Albrechtstr. 9
10117 Berlin
Tel.: +49 30 201677-27
Fax: +49 30 201677-20
E-Mail: info@ddh-m.de
Internet: www.menschen-mit-diabetes.de
 
Pressestelle Deutsche Diabetes-Hilfe –
Menschen mit Diabetes e. V.
Julia Hommrich
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711 8931-423
Fax: +49 (0)711 8931-167
E-Mail: hommrich@medizinkommunikation.org
 
Deutscher Blinden- und
Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)
Volker Lenk
Pressesprecher
Rungestraße 19
10179 Berlin
Tel.:             (030) 28 53 87-140
Fax:             (030) 28 53 87-200
E-Mail:         v.lenk@dbsv.org
Internet:       www.dbsv.org
 
 
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Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ist die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation und die Interessenvertretung für die Menschen mit Diabetes in Politik und Gesellschaft. DDH-M ist innerhalb der Gesamtorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe strukturell auf Augenhöhe vereint mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD).

 
 
 

Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag am 20. November in Berlin

16. Juli 2016 - 15:21

Diabetes besser managen und besser leben

Berlin – Rund um den Weltdiabetestag am 14. November finden traditionell weltweit Informationsveranstaltungen über die chronische Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus statt. Wie jedes Jahr organisiert diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die zentrale Veranstaltung in Deutschland unter dem Motto „Diabetes – besser managen, besser leben!“. Sie findet in diesem Jahr eine Woche nach dem eigentlichen Gedenktag statt, am Sonntag, dem 20. November 2016 von 10.00 bis 15.30 Uhr im KOSMOS Berlin. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für Mitglieder der DDH-M ist der Eintritt frei. Das Programm steht online unter: http://www.diabetesde.org/weltdiabetestag/2016/

Zum Weltdiabetestag 2016 in Berlin ist ein Programm aus über 30 Vorträgen von namhaften Experten rund um den Diabetes und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, moderiert von TV-Moderatorin Madeleine Wehle, entstanden. Unter anderem stellt Olympiasieger Matthias Steiner sein „Steiner-Prinzip“ zur erfolgreichen Gewichtsabnahme vor. Die Schwerpunktthemen der diesjährigen zentralen Veranstaltung des Weltdiabetestags in Berlin sind Folgeerkrankungen und Therapie, Ernährung, Selbsthilfe, Beratung und Hilfe im Alltag sowie neue Technologien. Interessierte und Betroffene können sich in zahlreichen Vorträgen unter anderem darüber informieren, wie sie das lebenslang notwendige Selbstmanagement der Stoffwechselerkrankung besser meistern, ihre Ernährung und Fitness verbessern können. Informieren können sich die Besucher auch über Kinder- und Jugendfreizeiten, die speziell auf junge Menschen mit Diabetes Typ 1 abgestimmt sind. Neu sind die Workshops „Diabetes und Kinderwunsch“ sowie „Zu Hause in fremden Kulturen“.

Vertreter der Selbsthilfe diskutieren darüber, wie sie Betroffene und Angehörige dabei unterstützen, die Krankheit zu meistern. Auch berufliche Aspekte sind ein Themenschwerpunkt.

Höhepunkt des Rahmenprogramms ist wieder ein gemeinsamer Walk für den guten Zweck inklusive Blutzuckermessen vorher und nachher. Jeder Schritt zählt. Denn zahlreiche Unterstützer spenden pro Teilnehmer für das Projekt „Schulungsprogramm für Angehörige“. Kinder, die den Weltdiabetestag in Berlin besuchen, erwartet eine eigene Lounge, in der sie sich von Starvisagistin Betty Amrhein schminken lassen können.

Einen ganz besonderen Platz nimmt die Verleihung der Mehnert-Medaille ein: Jedes Jahr wird auf dem Weltdiabetestag ein Mensch mit 50 Jahren Diabetes und mehr für sein optimales Selbstmanagement ausgezeichnet. Bewerben kann man sich hierfür noch bis zum 31. August 2016 unter www.mehnert-medaille.de.

Ein großer Ausstellerbereich informiert die Besucher unter anderem über neueste Produkte zum Blutzuckermessen und I nsuli nspritzen. An einigen Ständen werden gratis Blutzucker-, Fett- und Body-Mass-Index (BMI)-Messungen angeboten.

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