DDH-M Neuigkeiten

Junior Cup 2014 - ein Fußballturnier für Kinder mit Typ-1 Diabetes

15. April 2014 - 15:01

Dieses Jahr findet erneut der Junior Cup statt - und wird dieses Jahr von DDH-M unterstützt. Der Junior Cup ist ein Fußballturnier für Kinder mit Diabetes, das seit 2012 stattfindet und von Medtronic in Zusammenarbeit mit Bayer ausgerichtet wird. Zunächst findet am 5. Juli 2014 ein nationales Auswahlturnier statt, dort spielen Kinder - Mädchen und Jungen - mit Typ-1 Diabetes im Alter zwischen 10 und 14 Jahren gegeneinander. Ein weiteres nationales Auswahlturnier findet dann am 12. Juli 2014 in Stuttgart statt. Aus diesen beiden Turnieren wird eine Nationalmannschaft gebildet, die dann bei der Weltmeisterschaft am 22.-24. August 2014 in Arnheim/Niederlande auf die Nationalmannschaften von Österreich, Belgien, Ungarn, Italien, der Niederlande, Polen, Russland, Spanien, Großbritannien, der Slowakei und der Schweiz trifft. In diesem Turnier wird dann ein Weltmeister ausgespielt. Übrigens: Letztes Jahr spielte Deutschland im Finale gegen die Niederlande und hat dort verdient gewonnen. Dieses Jahr wollen wir den Titel natürlich verteidigen.

Ziel des Junior Cups ist es, sportliche Aktivitäten bei Kindern mit Typ-1 Diabetes zu fördern. Daneben sollen die Kinder Spaß haben und andere Kinder mit Diabetes sowohl aus Deutschland als auch aus anderen Ländern kennenlernen. Neben dem Fußballturnier wird es ein interessantes Rahmenprogramm geben. Mehr Informationen gibt es auf www.juniorcup-diabetes.de

Anmeldungen sind bis zum 10. Juni 2014 online möglich: www.juniorcup-diabetes.de

Banner Junior Cup Diabetes

Camp D 2014 in Bad Segeberg jetzt anmelden

14. April 2014 - 13:21

Die Online Anmeldung für das Camp D 2014 in Bad Segeberg ist freigeschaltet. das Camp D ist eine Veranstaltung für junge Menschen mit Diabetes im Alter von 16 bis 25 Jahren und findet dieses Jahr zum vierten Mal in Bad Segeberg statt. Junge Menschen mit Diabetes können so mit rund 500 anderen zusammen Sport machen, Vorträge anhören, zelten und vor allem ganz viel Spaß haben. Wichtig: Die Teinehmerzahl ist begrenzt, eine schnelle Anmeldung daher wichtig. Die Teilnahme an diesem Camp können wir jedem, der in der Altersgruppe ist, nur empfehlen.

Anmelden können sich interessierte hier: www.campd.info

Logo und Claim Camp D

Pressemitteilung von Novo Nordisk:

Onlineregistrierung für Camp D freigeschaltet

Vom 10.-13. Juli 2014 veranstaltet Novo Nordisk zum vierten Mal das Camp für junge Menschen mit Diabetes in Bad Segeberg. Etablierte und neue Workshop-Angebote bieten Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.
 
Mainz, 10. April 2014 – Gute Nachrichten für Camp D-Fans: Die Online-Registrierung für das diesjährige Camp ist freigeschaltet! Über die Startseite von www.campd.info können sich Interessenten ab jetzt registrieren. Nach spätestens 24 Stunden erhalten sie einen Link zum Online-Fragebogen, in dem sie Angaben über Ihre Person und die gewünschte Anreise machen können. Sofern der Fragebogen komplett ausgefüllt ist, erhalten die Teilnehmer die Rechnung über den Eigenanteil in Höhe von 99 Euro. Die Anmeldung erfolgt, sobald der Betrag bei Novo Nordisk eingegangen ist.
 
Beim vierten Camp D, das vom 10.-13. Juli 2014 in Bad Segeberg stattfindet, können wieder bis zu 500 junge Menschen mit Diabetes zwischen 16 und 25 Jahren teilnehmen. Betreut werden sie von rund 150 Diabetologen, Diabetesberaterinnen, Diabetesassistentinnen, Psychologen und Mitarbeitern der Firma Novo Nordisk sowie des Platinsponsors des diesjährigen Camp D, Roche Diagnostics Deutschland GmbH.
 
Diabetes-Hunde, Matthias Steiner, Breakdance und Stand-Up Paddling ergänzen neues Workshop-Angebot

Camp D bietet ein ambitioniertes Programm rund um das Thema Diabetes. Jeder Teilnehmer kann aus einem Angebot von insgesamt 13 Workshops seine fünf Favoriten auswählen und besuchen. Außer Themen wie Reisen, Beruf und Sexualität werden auch rechtliche Fragen besprochen. Erstmals wird außerdem ein Workshop zum Diabetes-Hund angeboten. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmer des vierten Camp D weitere Neuerungen: Ein Breakdance- und ein Stand-Up Paddling-Workshop ergänzen das Programm, zu dem erneut die äußerst beliebten Fußball- und Beachvolleyballturniere, Tricking, Zorbing und der Kletterturm gehören.
 
Für diejenigen, die nicht den ganzen Tag Sport treiben wollen, wird Ole Plogstedt, der bekannte Fernsehkoch, wieder einen Koch-Workshop anbieten. Ein weiteres Highlight steht am Samstag auf dem Camp D-Programm: Roche Diagnostics Deutschland GmbH plant einen Film-Workshop mit Gewichtheber und Olympiasieger Matthias Steiner, der selbst seit seinem 18. Lebensjahr mit Typ 1 Diabetes lebt. Das Programm des vierten Camp D bietet somit auch „Wiederholungstätern“ neue, interessante Inhalte rund um den Diabetes!
 
Weitere Informationen gibt es unter www.campd.info.
 
Über Changing Diabetes®:
Mit dem umfassenden Ansatz „Changing Diabetes® – Diabetes verändern“ setzt sich Novo Nordisk dafür ein, die vielfältigen Herausforderungen rund um die Volkskrankheit zu bewältigen. Dabei geht das Bestreben des Unternehmens weit über die Erforschung der Erkrankung und Entwicklung innovativer Medikamente hinaus. Im Fokus stehen Aufklärungsmaßnahmen zur Förderung des öffentlichen Krankheitsverständnisses, Initiativen zur Vorbeugung von Diabetes und Folgeerkrankungen sowie Unterstützungsangebote, um die Erkrankung bestmöglich in den Alltag und die Lebensplanung von Menschen mit Diabetes zu integrieren.
 
Über Novo Nordisk:
Novo Nordisk ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche und durch seine Innovationen seit über 90 Jahren führend in der Diabetesversorgung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dänemark hält außerdem führende Positionen in den Gebieten Blutgerinnung (Hämostase), Wachstumshormon- sowie Hormonersatztherapie. Novo Nordisk beschäftigt derzeit etwa 38.000 Menschen in 75 Ländern und vertreibt seine Produkte in 180 Ländern. Weitere Informationen unter www.novonordisk.de
 
Pressekontakt:
Lena Müller • Manager Communications & Public Affairs
Market Access & Public Affairs
Novo Nordisk Pharma GmbH • Brucknerstraße 1 • 55127 Mainz
Telefon: 06131/903-3718 • Fax: 06131/903-287
E-Mail: lemu@novonordisk.com
 
Kerstin Goerke
Goerke Public Relations GmbH • Luxemburger Straße 171 • 50939 Köln
Telefon: 0221/390931-0
E-Mail: k.goerke@goerke-pr.de


DDH-M beim Branchentreff Diabetes 2014

12. April 2014 - 10:11

Der Bundesvorsitzende Jan Twachtmann während seines Referats am PodiumAm 8. April 2014 fand der 2. Branchentreff Diabetes statt. Bereits im Oktober 2013 wurde diese Veranstaltung erstmalig in Berlin durchgeführt. Bei dem Branchentreff Diabetes handelt es sich um eine Vortragsreihe, die über aktuelle Forschung und Neuigkeiten im Bereich Diabetes informiert und gleichzeitig wichtige Personen aus Forschung, Industrie, Krankenkassen sowie politischen Entscheidungsgremien zusammen bringen möchte. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde DDH-M gebeten für die Selbsthilfe ein Referat beizutragen.

Nachdem im letzten Jahr Juliane Grützmann die DDH-M vertreten hat und mit einem bewegenden Referat viele Menschen für das Thema Selbsthilfe sensibilisieren konnte wurde dieses Jahr Jan Twachtmann gebeten, ein Referat zum Thema "Was wünscht sich der Patient?" zu halten. In dem Referat hat Herr Twachtmann verdeutlicht, wo aus Sicht von Menschen mit Diabetes Probleme und Mängel in der Versorgung bestehen. Die Aussage war, dass wir grundsätzlich ein gutes und leistungsfähiges Gesundheitssystem haben, allerdings hapert es an vielen Stellen, insbesondere haben nicht alle Menschen Zugang zu ausreichenden Schulungen oder Hilfsmitteln wie Teststreifen, während fast keiner Zugang zu kontinuierlichen Glukosemesssystemen hat (CGMS). Ein Grund für dieses Missverhältnis ist, so Twachtmann in seinem Referat, dass die Menschen mit Diabetes nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt werden. "Man spricht über die Menschen mit Diabetes, aber oft nicht mit ihnen", so Jan Twachtmann. Dies muss in Zukunft verbessert werden, Patientenvertreter müssen mehr in die Entscheidungsfindung einbezogen werden und ein Stimmrecht u. a. im Gemeinsamen-Bundesausschuss (G-BA) erhalten.

Des Weiteren muss endlich die Lebensqualität Grundlage von Entscheidungen im Gesundheitswesen sein. Heute wird nur nach den Kriterien Wirtschaftlichkeit und Zusatznutzen entschieden; das Thema Lebensqualität von Diabetikern hat keinerlei Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung in unserem System. In dieses Problem spielt hinein, dass die Krankenkasse wirtschaftlich agieren und sich gegenseitig Wettbewerb machen sollen. Dies führt dazu, dass die Entscheidungen nicht auf lange Zeit überdacht werden und möglicherweise zunächst teurere Therapien (wie CGMS) bezahlt werden, die langfristig aber das Risiko von Folgeerkrankungen massiv senken und damit zum einen die Lebensqualität massiv erhöhen und andererseits auch die Kosten langfristig senken. Eine solche Rechnungen machen Krankenkassen in Deutschland aber nicht auf, da diese gar nicht wissen, ob der Patient dort in fünf oder 10 Jahren noch versichert ist. In Schweden - die ein steuerfinanziertes Krankenversicherungssystem ohne Krankenkassen in unserem Sinne haben - ist dies kein Problem, denn auch langfristig wirkende Therapien die erst zukünftig das System entlasten sind dort verordnungsfähig (so beispielsweise CGMS), denn gezahlt werden die Kosten aus dem Fiskus; ein Krankenkassenwechsel ist folglich nicht zu befürchten. Dies bestätigte auch Claudia Leippert, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland, sie zeigte in einem schönen Referat, dass das Thema Lebensqualität und Kostensenkung verknüpft ist und Patienten mit weniger Lebensqualität auch regelmäßig eine geringere Therapietreue zeigen.

Weiter bemerkte Jan Twachtmann, dass das Gesundheitssystem auch nicht durchgängig gerecht ist, da es nicht vollständig einkommensabhängig ist.


Gespräch mit BAG Selbsthilfe

13. März 2014 - 14:17

Wir haben im Jahr 2013 einen Mitgliedsantrag bei der BAG Selbsthilfe gestellt. Die BAG Selbsthilfe ist der Selbsthilfeverband in Deutschland und unter anderem auch eine der Organitsationen, die für politische Gremien Vertreter benennt. Wikipedia schreibt hierzu:

"Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. (BAG Selbsthilfe) ist ein Dachverband von 109 Bundesverbänden sowie 13 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Er wurde am 5. Oktober 1967 unter der Bezeichnung Bundesarbeitsgemeinschaft für Behinderte gegründet und vertritt inzwischen über 1.000.000 Menschen."

Quelle: Wikipedia, Stichwort "BAG Selbsthilfe"

In der BAG Selbsthilfe entscheidet die Mitgliederversammlung über die Aufnahme neuer Mitglieder, weshalb hierüber auch noch nicht entschieden worden ist.

Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung, die im April 2014 stattfindet, haben wir uns - vertreten durch Jan Twachtmann und Manfred Wölfert - am 5. März 2014 mit der Geschäftsführung der BAG Selbsthilfe getroffen. Die Gespräche waren sehr zielführend, offen und konstruktiv. Wir stellten der BAG Selbsthilfe vor, was DDH-M ist und macht und warum unsere Arbeit - die am Menschen mit Diabetes ausgerichtet ist - für die Menschen mit Diabetes wichtig ist und für sie unverzichtbar ist. Zwischenzeitlich sind wir mit rund 16.000 Mitglieder nah an der Mitgliederstärksten Selbsthilfeorganisation dran und leisten politisch eine wichtige Arbeit für die Menschen mit Diabetes, deswegen sind wir eine wichtige Ergänzung für die BAG Selbsthilfe.


Jugendcamp der International Diabetes Federation 2014 in Kroatien

9. März 2014 - 15:58

Wir haben von der International Diabetes Federation (IDF), in der wir mittelbar über diabetesDE Mitglied sind, eine Information dahingend erhalten, dass vom 7. bis zum 13. Juli 2014 wieder ein Jugendcamp in Kroation stattfindet. Organisator der Veranstaltung ist die IDF Region Europa. Das Camp fand bereits zwei Mal statt und soll junge Menschen, die im Bereich Diabetes aktiv sind zusammenbringen und ermuntern sich ehrenamtlich in dem Bereich zu engagieren. Es dürfen 24 junge Menschen (18-30 Jahre alt) mit Diabetes an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2014!

Ort der Veranstaltung ist das Hotel Terme Jezerčica in Donja Stubica in Nord Kroatien.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Bewerber zwischen 18 und 30 Jahren alt sind, Diabetes haben. Die Kosten für die Teilnahme derjenigen, die ausgewählt wurden, trägt die International Diabetes Federation.

Die Bewerbung hat hier zu erfolgen: Bewerbung

Wir bitten alle Bewerber sich an die Geschäftsstelle zu wenden und uns über die Teilnahme zu informieren.


Mathilda Filme für Kinder - Folge 1

6. März 2014 - 17:28

Auf Facebook und einem Wordpress-Blog hat sich eine kleine Elterninitiative (Kinder mit Typ-1 Diabetes) zusammengefunden, die über ihre Erfahrungen mit dem Diabetes bloggt und erzählt und damit anderen Müttern mit Diabetes hilft und ihnen Mut macht. Diese Elterninitiative hat eine tolle neue Form von Aufklärung gewählt, die Playmobil-Reihe. Sie stellen mit Duplo-Figuren in einem kleinen Film Szenen aus dem alltäglichen Leben nach und ein Kind erklärt diese Szenen dem Zuschauer. In der ersten Folge geht es ganz grob darum, was Diabetes überhaupt ist und an welchen Anzeichen man Diabetes erkennt. Die Zielgruppe ist ganz klar Kinder mit Diabetes, aber gerade Kindern ist es wichtig, die Krankheit sowie die Wichtigkeit von guter Ernährung zu erklären. Kinder, die an Diabetes erkrankt sind haben häufig das Problem, dass andere Kinder das (noch) nicht richtig verstehen. Ein solcher einfach gehaltener und vor allem kindgerechter Film, der kurz gefasst ist und auf unnötige Details verzichtet, hilft hier sicher enorm weiter. Es hilft aber auch dabei Kinder für das Thema Ernährung zu sensibilisieren. Zwar geht es hier um den nicht ernährungsbedingten Typ-1 Diabetes, aber auch Typ-1 Diabetiker müssen Nahrungsmittel kennen und auf Ernährung achten; das fängt schon bei der Berechnung von Kohlenhydraten an. Eine weit verbreitete Aufklärung über das Thema Ernährung bereits im Kindesalter ist aber auch wichtige Prävention für Typ-2 Diabetes, denn im Kindesalter werden die Grundlagen in die eine oder andere Richtung gelegt.

Ein tolles Beispiel für engagierte Selbsthilfearbeit, die wir gerne mit einer Verlinkung unterstützen.

Hier finden Sie mehr über die Mathilda-Reihe: Mathilda-Reihe auf Kinder mit Typ-1 Diabetes


Zivilcourage eines Diabetikers

28. Februar 2014 - 9:29

Unser aktives Mitglied Albert Pollak hat uns von einem Vorfall berichtet. Ein ihm flüchtig bekannter Nachbar kam zu ihm, er kam gerade vom Arzt mit der Diagnose Diabetes mellitus. Man gab ihm dort zwei Einmalpens, keine weitere Einweisung, keine weiteren Hinweise, keine weitere Beratung. Albert bat ihn zu sich herein und erzählte ihm von der Krankheit, gab ihm Informationen und ein Blutzuckermessgerät mit Teststreifen. Albert half ihm sich im Dickicht von Ärzten und Schulungen zu recht zu finden, so dass sein Nachbar nun in einer stationären Schulung mehr über die Krankheit und die Therapie erfahren kann.

"Gestern, von seinem Hausarzt kommend - hatte dieser ihm mitgeteilt, dass sein Blutzucker in nicht mehr messbarer Höhe ( Geräte messen heute i.d.R. bis ca. 600 mg/dz ! Normalwert liegt zwischen 70 - 120 mg/dz !) festzustellen gewesen sei.

Dann hatte man ihm zwei sogenannte " Wegwerfpens " in die Hand gedrückt und auf einem, kaum lesbaren Zettel geschrieben, was er bei hohen Blutzuckerwerten zu Spritzen hätte ...."

Mehr über den Artikel erfahren Sie hier: http://www.giessener-zeitung.de/hungen/beitrag/89876/diabetes-eine-wahre-geschichte-mitten-aus-dem-leben/

Leider sind solche Fälle - auch in Deutschland - keine Einzelfälle. Darum gilt trauen Sie sich zu helfen, wenn ein Mensch Hilfe bedarf!


Video IDF Young Leaders in Diabetes Programme

27. Februar 2014 - 15:10

Wir hatten vor einigen Wochen bereits über das Young Leaders in Diabetes Programme (kurz: YLD) der International Diabetes Federation (kurz: IDF) berichtet. Am Young Leaders Programme haben 132 junge Menschen aus ca. 70 Ländern teilgenommen, die sich auf alle Kontinente verteilen. Das Young Leaders Programme soll junge Menschen mit Diabetes in die Lage versetzen durch ein Jugendförderungsprogramm Verantwortung in den nationalen Diabetes Organisationen zu übernehmen und ein Netzwerk aus jungen Menschen mit Diabetes schaffen. Eine solche Vernetzung ist wichtig, um auch die eigenen Bedürfnisse, Anforderungen und Einschätzungen von einer anderen Perspektive zu betrachten, bessere Ansätze mitzunehmen und einzubeziehen und durch Kooperation eine Verbesserung zu erreichen.

Zu dem Young Leaders Programme wurde ein Video erstellt, durch das Sie sich einen Eindruck über das Programm verschaffen können; leider ist dieses nur auf Englisch verfügbar, Untertitel in weitere Sprachen werden aber folgen. Aufgrund unserer Zugehörigkeit zu diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe, die ihrerseits Mitglied in der International Diabetes Federation sind, war DDH-M mit an diesem Projekt beteiligt und hat zusammen mit diabetesDE im vergangenen Jahr 4 Personen zu diesem Programm nach Melbourne geschickt, eine weitere Person konnte aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen, und war auch an der Gründung des Programms 2011 in Dubai beteiligt. Das Programm findet alle zwei Jahre im Rahmen des Welt-Diabetes-Kongresses statt. 2015 wird das nächste Treffen in Vancouver stattfinden. Die Teilnehmer sind auch in DDH-M aktiv, zwei Personen aus dem Team sind auch im Vorstand einbezogen. Das Video zeigt für Deutschland auch Katarina Braune, die über ihr Engagement berichtet. Wichtig: Für die Teilnahme an dem Projekt wurden keine Mitgliedsbeiträge verwendet, die Teilnahme erfolgte auf Einladung der IDF, die die Kosten auch größtenteils übernommen hat, die übrigen Kosten wurden ausschließlich durch zweckgebundene Spenden finanziert, die für andere Projekte nicht zur Verfügung standen.

Wenn Sie das Video abspielen oder ansehen wird Google/YouTube entsprechend deren Datenschutzpolitik Daten über Sie sammeln. Entsprechende Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von Google/YouTube.


Wichtigkeit von Computerauswertungen von Blutzuckerverläufen

17. Februar 2014 - 14:59

Wikipedia Auszug Stichwort HbA1c
Quelle: Wikipedia Stichwort HbA1c

Für das Internetportal Diabetologie-Online hat Dr. med. Ralph Ziegler einen Beitrag verfasst, in dem er sich den positiven Auswirkungen auf den Blutzuckerverlauf durch eine I nsuli npumpentherapie und eine computer-/softwaregestützte Auswirkung der Blutzuckerwerte annimmt.

So bietet die softwaregestützte graphische Darstellung von Blutzuckerwerten ganz andere Auswertungsmöglichkeiten, als ein normales Papiertagebuch. In seiner Fallstudie verbesserte sich auch die Compliance! Der HbA1c-Wert und die Normalabweichung nahmen deutlich ab.

Den vollständigen Artikel können Sie in dem Portal Diabetologie-Online (Link) ansehen.


Bürgergremium in Mainz debattiert über Gesundheitspolitik

15. Februar 2014 - 16:58

In Mainz wurde ein Bürgergremium gebildet, dass darüber diskutieren sollte, wie Gesundheitspolitik reformiert werden könnte, insbesondere im GBA, das die Entscheidungen über die Verordnungsfähigkeit von Medikamenten und Hilfsmitteln trifft. Derzeit werden dort nur Leistungserbringer und Krankenkassen (stimmberechtigt berücksichtigt). Das Bürgergremium kam zu interessanten Ergebnissen. Unter anderem zu einer paritätischen Ausgestaltung unter Berücksichtigung von Patientenvertretern. Dies haben wir auch schon in der Kampagne Diabetes stoppen - JETZT! gefordert. Vielleicht ist das Mainzer Modell, ja ein Modell für die Zukunft.

Mehr Informationen gibt es hier: http://www.buergerkonferenz-mainz.de/buergervotum


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