DDH-M Neuigkeiten

Mathilda Filme für Kinder - Folge 1

6. März 2014 - 17:28

Auf Facebook und einem Wordpress-Blog hat sich eine kleine Elterninitiative (Kinder mit Typ-1 Diabetes) zusammengefunden, die über ihre Erfahrungen mit dem Diabetes bloggt und erzählt und damit anderen Müttern mit Diabetes hilft und ihnen Mut macht. Diese Elterninitiative hat eine tolle neue Form von Aufklärung gewählt, die Playmobil-Reihe. Sie stellen mit Duplo-Figuren in einem kleinen Film Szenen aus dem alltäglichen Leben nach und ein Kind erklärt diese Szenen dem Zuschauer. In der ersten Folge geht es ganz grob darum, was Diabetes überhaupt ist und an welchen Anzeichen man Diabetes erkennt. Die Zielgruppe ist ganz klar Kinder mit Diabetes, aber gerade Kindern ist es wichtig, die Krankheit sowie die Wichtigkeit von guter Ernährung zu erklären. Kinder, die an Diabetes erkrankt sind haben häufig das Problem, dass andere Kinder das (noch) nicht richtig verstehen. Ein solcher einfach gehaltener und vor allem kindgerechter Film, der kurz gefasst ist und auf unnötige Details verzichtet, hilft hier sicher enorm weiter. Es hilft aber auch dabei Kinder für das Thema Ernährung zu sensibilisieren. Zwar geht es hier um den nicht ernährungsbedingten Typ-1 Diabetes, aber auch Typ-1 Diabetiker müssen Nahrungsmittel kennen und auf Ernährung achten; das fängt schon bei der Berechnung von Kohlenhydraten an. Eine weit verbreitete Aufklärung über das Thema Ernährung bereits im Kindesalter ist aber auch wichtige Prävention für Typ-2 Diabetes, denn im Kindesalter werden die Grundlagen in die eine oder andere Richtung gelegt.

Ein tolles Beispiel für engagierte Selbsthilfearbeit, die wir gerne mit einer Verlinkung unterstützen.

Hier finden Sie mehr über die Mathilda-Reihe: Mathilda-Reihe auf Kinder mit Typ-1 Diabetes


Zivilcourage eines Diabetikers

28. Februar 2014 - 9:29

Unser aktives Mitglied Albert Pollak hat uns von einem Vorfall berichtet. Ein ihm flüchtig bekannter Nachbar kam zu ihm, er kam gerade vom Arzt mit der Diagnose Diabetes mellitus. Man gab ihm dort zwei Einmalpens, keine weitere Einweisung, keine weiteren Hinweise, keine weitere Beratung. Albert bat ihn zu sich herein und erzählte ihm von der Krankheit, gab ihm Informationen und ein Blutzuckermessgerät mit Teststreifen. Albert half ihm sich im Dickicht von Ärzten und Schulungen zu recht zu finden, so dass sein Nachbar nun in einer stationären Schulung mehr über die Krankheit und die Therapie erfahren kann.

"Gestern, von seinem Hausarzt kommend - hatte dieser ihm mitgeteilt, dass sein Blutzucker in nicht mehr messbarer Höhe ( Geräte messen heute i.d.R. bis ca. 600 mg/dz ! Normalwert liegt zwischen 70 - 120 mg/dz !) festzustellen gewesen sei.

Dann hatte man ihm zwei sogenannte " Wegwerfpens " in die Hand gedrückt und auf einem, kaum lesbaren Zettel geschrieben, was er bei hohen Blutzuckerwerten zu Spritzen hätte ...."

Mehr über den Artikel erfahren Sie hier: http://www.giessener-zeitung.de/hungen/beitrag/89876/diabetes-eine-wahre-geschichte-mitten-aus-dem-leben/

Leider sind solche Fälle - auch in Deutschland - keine Einzelfälle. Darum gilt trauen Sie sich zu helfen, wenn ein Mensch Hilfe bedarf!


Video IDF Young Leaders in Diabetes Programme

27. Februar 2014 - 15:10

Wir hatten vor einigen Wochen bereits über das Young Leaders in Diabetes Programme (kurz: YLD) der International Diabetes Federation (kurz: IDF) berichtet. Am Young Leaders Programme haben 132 junge Menschen aus ca. 70 Ländern teilgenommen, die sich auf alle Kontinente verteilen. Das Young Leaders Programme soll junge Menschen mit Diabetes in die Lage versetzen durch ein Jugendförderungsprogramm Verantwortung in den nationalen Diabetes Organisationen zu übernehmen und ein Netzwerk aus jungen Menschen mit Diabetes schaffen. Eine solche Vernetzung ist wichtig, um auch die eigenen Bedürfnisse, Anforderungen und Einschätzungen von einer anderen Perspektive zu betrachten, bessere Ansätze mitzunehmen und einzubeziehen und durch Kooperation eine Verbesserung zu erreichen.

Zu dem Young Leaders Programme wurde ein Video erstellt, durch das Sie sich einen Eindruck über das Programm verschaffen können; leider ist dieses nur auf Englisch verfügbar, Untertitel in weitere Sprachen werden aber folgen. Aufgrund unserer Zugehörigkeit zu diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe, die ihrerseits Mitglied in der International Diabetes Federation sind, war DDH-M mit an diesem Projekt beteiligt und hat zusammen mit diabetesDE im vergangenen Jahr 4 Personen zu diesem Programm nach Melbourne geschickt, eine weitere Person konnte aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen, und war auch an der Gründung des Programms 2011 in Dubai beteiligt. Das Programm findet alle zwei Jahre im Rahmen des Welt-Diabetes-Kongresses statt. 2015 wird das nächste Treffen in Vancouver stattfinden. Die Teilnehmer sind auch in DDH-M aktiv, zwei Personen aus dem Team sind auch im Vorstand einbezogen. Das Video zeigt für Deutschland auch Katarina Braune, die über ihr Engagement berichtet. Wichtig: Für die Teilnahme an dem Projekt wurden keine Mitgliedsbeiträge verwendet, die Teilnahme erfolgte auf Einladung der IDF, die die Kosten auch größtenteils übernommen hat, die übrigen Kosten wurden ausschließlich durch zweckgebundene Spenden finanziert, die für andere Projekte nicht zur Verfügung standen.

Wenn Sie das Video abspielen oder ansehen wird Google/YouTube entsprechend deren Datenschutzpolitik Daten über Sie sammeln. Entsprechende Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von Google/YouTube.


Wichtigkeit von Computerauswertungen von Blutzuckerverläufen

17. Februar 2014 - 14:59

Wikipedia Auszug Stichwort HbA1c
Quelle: Wikipedia Stichwort HbA1c

Für das Internetportal Diabetologie-Online hat Dr. med. Ralph Ziegler einen Beitrag verfasst, in dem er sich den positiven Auswirkungen auf den Blutzuckerverlauf durch eine I nsuli npumpentherapie und eine computer-/softwaregestützte Auswirkung der Blutzuckerwerte annimmt.

So bietet die softwaregestützte graphische Darstellung von Blutzuckerwerten ganz andere Auswertungsmöglichkeiten, als ein normales Papiertagebuch. In seiner Fallstudie verbesserte sich auch die Compliance! Der HbA1c-Wert und die Normalabweichung nahmen deutlich ab.

Den vollständigen Artikel können Sie in dem Portal Diabetologie-Online (Link) ansehen.


Bürgergremium in Mainz debattiert über Gesundheitspolitik

15. Februar 2014 - 16:58

In Mainz wurde ein Bürgergremium gebildet, dass darüber diskutieren sollte, wie Gesundheitspolitik reformiert werden könnte, insbesondere im GBA, das die Entscheidungen über die Verordnungsfähigkeit von Medikamenten und Hilfsmitteln trifft. Derzeit werden dort nur Leistungserbringer und Krankenkassen (stimmberechtigt berücksichtigt). Das Bürgergremium kam zu interessanten Ergebnissen. Unter anderem zu einer paritätischen Ausgestaltung unter Berücksichtigung von Patientenvertretern. Dies haben wir auch schon in der Kampagne Diabetes stoppen - JETZT! gefordert. Vielleicht ist das Mainzer Modell, ja ein Modell für die Zukunft.

Mehr Informationen gibt es hier: http://www.buergerkonferenz-mainz.de/buergervotum


DDH-M aktuell 1/2014 erschienen

5. Februar 2014 - 9:01

Gestern ist die Ausgabe 1/2014 unserer Mitgliederzeitschrift DDH-M aktuell erschienen. Seit dieser Ausgabe erhalten auch alle Vollmitglieder der Bundesorganisation die Zeitschrift kostenlos frei Haus. Titelthema dieser Ausgabe ist der Diabetes Warnhund und der (leider teilweise steinige) Weg zu einem solchen Hund. Sie finden auch ein Interview mit einem Halter eines solchen Warnhundes.

In dieser Ausgabe wird rückblickend über die Herbsttagung der DDG und den Welt-Diabetes-Tag im November in Berlin berichtet. Außerdem gibt es eine Vorschau auf die Diabetes Messe in Münster, die im März stattfindet. Als Erfahrungsberichte haben wir dieses Mal zwei sehr dramatische Berichte von Müttern aufgenommen, die eine Notsituation ihres Kindes mit Diabetes beschreiben. Wie in den letzten Ausgaben stellen wir Ihnen auch in dieser Ausgabe eine Person aus den Vorständen vor: diesmal den Finanzvorstand der Bundesorganisation, Manfred Wölfert. Die weiteren Artikel drehen sich um das Thema Selbsthilfe und das Diabetes Info-Mobil des Landesverbandes NRW und einen Bericht über eine erfolgreiche Veranstaltung in Berlin an der wir teilgenommen haben. Natürlich berichten wir Ihnen auch regional aus den Landesverbänden und dem Bundesverband. Als Rezept finden Sie diesmal ein Rezept für die leckeren Mutzemandeln.

Wie alle anderen Ausgaben bieten wir auch diese Ausgabe für Sehbehinderte Mitglieder als Hörversion im Daisy Standard an, kontaktieren Sie uns einfach über diese Webseite, wenn Sie daran Interesse haben.

Coverbild DDH-M aktuellDDH-M aktuell Inhaltsverzeichnis

Ein Video des Young Leaders in Diabetes Programmes (YLD)

15. Januar 2014 - 8:01

Vor ein paar Tagen hatten wir bereits geschrieben, dass DDH-M beim Young Leaders in Diabetes Programme (YLD) der International Diabetes Federation in Melbourne erneut vertreten war. Bereits bei der Gründung 2011 in Dubai waren Vertreter von DDH-M vor Ort. Hier ein Video mit einer Rede von Keegan Hall, dem Präsidenten des Young Leaders in Diabetes Programmes, und dem nachfolgenden Auftritt der Young Leaders in Landesfarben/-trachten gekleidet und bemalt bei der Eröffnungsveranstaltung des World Diabetes Kongresses am 2. Dezember 2013. 138 junge Menschen zwischen 18 und 30 mit Diabetes aus 75 unterschiedlichen Ländern und Kulturen; gelebte Völkerverständigung. Wen die Rede nicht interessiert, ab Minute 3:32 beginnt der Auftritt der Young Leaders. Eine Seite wird von DDH-M angeführt.

Wichtig: Es wurden keine Mitgliedsbeiträge und keine Spendengelder für die Teilnahme an dem Programm verwandt, die dem Verein für die Arbeit fehlen würde. Vielmehr wurde die Teilnahme aus Geldern der International Diabetes Federation (IDF) und zweckgebundenen Spenden finanziert!


Erste Hilfe bei Unterzuckerung

14. Januar 2014 - 19:38

Deutsche Diabetes Gesellschaft rät zu sofortiger Zuckergabe

Berlin – Eine Unterzuckerung bei Diabetespatienten ist gefährlich und deshalb ein Notfall. Betroffenen, die noch bei Bewusstsein sind, sollte unverzüglich durch die Gabe von Zucker geholfen werden. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) aus Anlass eines aktuellen Falles hin, wonach ein Apotheker einem 15-jährigen Mädchen mit Typ-1-Diabetes und akuter Unterzuckerung kostenlosen Traubenzucker verweigert hatte. Der Vorgang und die Diskussion darüber in Blogs zeigen, dass Hypoglykämien häufig falsch eingeschätzt werden, so die DDG. Diese Zustände mit zu niedrigem Blutzucker sind in der Regel schicksalhaft und nicht aus eigenem Verschulden entstanden, betont die Fachgesellschaft.

Im Herbst des vergangenen Jahres hatte ein 15-jähriges Mädchen mit Typ-1-Diabetes und akuter Unterzuckerung – in der Fachsprache Hypoglykämie genannt – in einer Apotheke um Hilfe gebeten. Der Apotheker weigerte sich, eine Packung Traubenzucker anzubrechen und schickte das Mädchen weg. Der Apotheker, gegen den die Staatsanwaltschaft zwischenzeitlich wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelte, hat sein Verhalten öffentlich bedauert. Das Verfahren steht jetzt offenbar kurz vor der Einstellung, wie Medien berichten.

In einem Blog einer Apothekerzeitschrift (1) bewerteten Leser das Verhalten des Mädchens überwiegend als „Schnorren“. Auch wurden die Eltern und das Mädchen selbst dafür verantwortlich gemacht, dass sich eine Unterzuckerung entwickelte, weil der diabeteskranke Teenager weder Geld noch  Nahrungsmittel bei sich hatte. „Solche Vorwürfe gegenüber Menschen mit Diabetes und Unterzuckerungen sind weit verbreitet und falsch“, so Professor Dr. med. Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG. „Wir weisen die Patienten darauf hin, immer Traubenzucker bei sich zu tragen. Trotzdem kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass dieser nicht zur Hand ist und ungewollt eine Unterzuckerung entsteht.“

Eine Unterzuckerung kann mit verwirrtem Verhalten und Bewusstseinsminderung einhergehen, was Außenstehende oft falsch einschätzen. „Einige halten unterzuckerte Diabetespatienten dann irrtümlich für betrunken“, erklärt Andreas Fritsche.

Hilfe zu leisten ist vergleichsweise einfach. Eine Unterzuckerung kann leicht mit einem gezuckerten Getränk, gezuckerten Nahrungsmitteln oder etwas Traubenzucker behandelt werden. „Sollte doch keine Unterzuckerung vorliegen, kann man durch eine einmalige Gabe von Traubenzucker jedenfalls keinen Schaden anrichten“, versichert Andreas Fritsche. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft rät daher, auch nur bei Verdacht auf Unterzuckerung sofort Zucker zu verabreichen. „Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass der Patient noch bei Bewusstsein ist“, erklärt der DDG Experte. Ist der unterzuckerte Diabetespatient bewusstlos, sollte immer ein Notruf erfolgen.

Der Fall des 15-jährigen Mädchens veranlasst die DDG darauf hinzuweisen, dass Unterzuckerungen in der Regel schicksalhaft entstehen und nicht aus eigenem Verschulden bewusst herbeigeführt werden. „Manche Menschen mit Diabetes leiden auch unter Hypoglykämiewahrnehmungsstörungen, die Unterzuckerung überfällt sie sozusagen ohne Vorwarnung“, so Professor Fritsche. „Leider werden Unterzuckerungen oft verharmlost und in der Bevölkerung allgemein mit Hunger und Müdigkeit verwechselt.“

Darüber hinaus erhöhen viele Diabetesmedikamente die Unterzuckerungsgefahr. „Deshalb sind blutzuckersenkende Tabletten und I nsuli ne, die mit weniger Unterzuckerungen einhergehen, für Patienten von großem Vorteil“, so Andreas Fritsche. Diese Vorteile werden aber leider von den Kostenträgern nicht in ausreichendem Maße anerkannt, was von der DDG wiederholt kritisiert wurde (2).

(1) http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/panorama/nachricht-detail-panor...
(2) http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/...

Mitgliedszeitschrift DDH-M aktuell ab der Ausgabe 1/2014 für alle Vollmitglieder des Bundesverbandes verfügbar

13. Januar 2014 - 8:12

Cover DDH-M aktuellDie Landesverbände der DDH-M bieten seit der Gründung im Juni 2012 ihren Mitgliedern die Mitgliederzeitschrift DDH-M aktuell an. Hier gibt es einen allgemeinen Teil mit Geschichten und Aktuellem rund um den Diabetes sowie Informationen aus den Landesverbänden. Pünktlich zum 1. Januar 2014 konnten wir als Bundesverband endlich unsere Mitgliedsleistungen erweitern und bieten unseren Vollmitglieder kostenfrei die Zeitschrift DDH-M aktuell an. Vorher konnte diese Zeitschrift nur zum vergünstigsten Preis abonniert werden. Unsere Vollmitglieder erhalten diese Zeitschrift nun alle zwei Monate (diese erscheint 6 Mal jährlich) per Post. Hierfür müssen Sie nichts weiter veranlassen; es profitieren natürlich neue Vollmitglieder und Bestands-Vollmitglieder. Dazu erscheinen nun ab der Ausgabe 1/2014 nun auch Berichte über die Tätigkeiten des Bundesverbandes in dieser Zeitschrift. Basismitglieder können die Zeitschrift natürlich auf erhalten, hierfür können Basismitglieder diese abonnieren. Hierfür wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Weitere Informationen zu DDH-M aktuell finden Sie hier: DDH-M aktuell
 Flyer DDH-M aktuell, inkl. Abo Bedingungen

Logo DDH-M aktuell


DDH-M ist am IDF Young Leaders Programme beteiligt

11. Januar 2014 - 21:28

Logo Young Leaders in Diabetes ProgrammeVor zwei Jahren hat die International Diabetes Federation (IDF) im Rahmen der Welt-Diabetes-Kongresses in Dubai/Vereinigte Arabische Emirate eine Jugendvertretung (Young Leaders in Diabetes Programme) gegründet. Als nationale Mitgliedsorganisation in Deutschland entsendet diabetesDE in Kooperation mit DDH-M Jugendvertreter zu diesem Programm.

Das Young Leaders Programme hat das Ziel junge Menschen mit Diabetes zu unterstützen zukünftig Tätigkeiten in der nationalen Selbsthilfe zu übernehmen, insbesondere in Führungspositionen. So möchte die IDF eine Unterstützung der Mitgliedsorganisationen erreichen. Darüber hinaus erleben die jungen Menschen persönlichkeitsdildende Seminare und haben die einmalige Chance ein internationales Netzwerk von jungen Betroffenen zu bilden und lernen gleichzeitig Entscheidungsträger in der IDF und seiner Mitgliedsorganisationen kennen.

Die Ziele des Young Leaders Programmes sind:

"The Young Leaders in Diabetes programme is the key driver in enhancing the lives of young people living with diabetes. The Young Leaders are committed to raising awareness of diabetes by being a powerful voice for prevention, education, access to quality care, improved quality of life, and the end of discrimination worldwide. The YLD programme supports the International Diabetes Federation in reaching its strategic plans."

Logo World Diabetes Congress MelbourneVom 25. November bis 2. Dezember 2013 fand das zweite Treffen in Melbourne statt. Wir waren mit vier Jugendvertretern vor Ort und haben Deutschland vertretern. Ziel war es mit einer neuen Satzung das Programm zu reformieren und einen neuen Vorstand zu wählen, der turnusmäßig die Ämter übernimmt. Gewählt wurden als Präsident Keegan Hall (Südafrika), als President-Elect (das ist eine anglo-amerikanische Positionsbeschreibung und eine Position, die ohne weitere Wahl nach dem Ende des Turnus des Präsidenten zum Präsidenten aufrückt) Sana Ajmal (Pakistan), Vize Präsident Krystal Boyea (Barbados) und als weitere Vorstandsmitglieder Rachel Lamb (Australien), Robert Brooks (USA) und Binit Gandhi (Indien). Vorher fanden zahlreiche persönlichkeitsbildende Seminare statt, insbesondere Kommunikation mit anderen Vertretern von Diabetes Organisationen, Sponsoren und Pharmaunternehmen. Ein Höhepunkt war ein Bericht von Francine Kaufmann über die Forschungsarbeiten an der künstlichen Bauchspeicheldrüse; Fran ist eine Frau, die rhetorisch unglaublich gut ist und ein unwahrscheinliches Wissen um die Krankheit hat (sie ist wohl die Koriphäe auf dem amerikanischen Kontinent). Fran hat in diesem Bereich jahrzehntelang geforscht und das Krankenhaus in Los Angeles geleitet. Zudem durften rund 40 der derzeit knapp 150 Jugendvertreter an einem parlementarischen Mittagessen im Parlament von Victoria teilnehmen; hierunter waren drei deutsche Jugendvertreter. Darüber hinaus nahmen wir vom 2. Dezember bis zum 6. Dezember am Welt-Diabetes-Kongress teil und knüpften wichtige Kontakte. Alle großen Hersteller von Medizinprodukten und Medikamenten stellten dort ihre Produkte aus/vor und es gab zu allen wichtigen Themen auch Vorträge. Zudem wurden Poster über Themen rund um die Krankheit Diabetes ausgestellt.

Mehr zum Young Leaders in Diabetes Programme finden Sie hier: http://youngleaders.idf.org (Englisch)

Wichtig: Die Kosten des Programms wurden nicht über Mitgliedsbeiträge, sondern über die IDF und Sponsoren finanziert!
Für das nächste Trainingsprogramm im November/Dezember 2015 in Vancouver/Kanada können sich junge Menschen mit Diabetes zwischen 18 und 27 noch bei uns bewerben: Bewerbung

Deutsche Young Leaders mit der deutschen Mentprin Foto Deutsche Young Leaders im Parlament von VictoriaHauptbahnhof von Melbourne Seminarraum Young Leaders in Diabetes ProgrammeSeminarraum Young Leaders in Diabetes ProgrammeParliament of VictoriaEröffnung des Welt-Diabetes-KongressesAufsteller Young Leaders in Diabetes Programme Deutsche Jugendvertreter Foto deutsche und niederländische Jugendvertreter Jugendvertreter


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