DDH-M Neuigkeiten

DDH-M aktuell Ausgabe Juni 2014

2. Juni 2014 - 10:54

Pünktlich zum Monatswechsel ist DDH-M aktuell in der Ausgabe 3/2014 (Juni) erschienen. Titelthema ist dieses Mal das Thema Bluthochdruck.

Cover Bild DDH-M aktuell Ausgabe 3/2014Inhaltsverzeichnis DDH-M aktuell Ausgabe 3/2014

Sie finden in der Zeitschrift Berichte über die PerMediCon 2014, die Diabetes Messe Münster 2014 und die Aktion "Lauf den Zucker runter". Weiter berichten wir darüber, dass es bei insulinpflichtigem Diabetes keine Versorgungsobergrenze für Blutzuckerteststreifen gibt und stellen Ihnen ein neues Handlungsfeld in einer Diabetespraxis vor, nämlich die Diabetesberaterin in einer Schwerpunktpraxis. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat festgestellt, dass bei Diabetikern das Risiko für Depressionen höher ist, also bei Nicht-Diabetikern. Wir kündigen Ihnen außerdem zwei Freizeiten an, den Junior Cup Diabetes 2014 und das Camp-D. Neben weiteren interessanten Themen berichten wir natürlich auch von der Bundesorganisation DDH-M und seinen Landesverbänden ausführlich.

Passend zur Jahreszeit haben wir noch einen Einleger beigelegt, in dem es um die Sommerzeit in Verbindung mit Diabetes geht.

Interessierte Nicht-Mitglieder können die Zeitschrift gerne abonnieren, bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf.


Junior Cup 2014 jetzt bewerben

25. Mai 2014 - 13:53

Interessierte Mädchen und Jungen im Alter von 10-14 Jahren können sich noch für den diesjährigen Juniorcup Diabetes 2014 bewerben. Informationen zur Bewerbung finden Interessierte hier: Juniorcup Diabetes

An folgenden Terminen findet die deutsche Vorentscheidung, in der 11 Mädchen und Jungen ausgewählt werden, die im Finale gegen gleichaltrige Kinder mit Diabetes aus anderen europäischen Ländern Fußball spielen, um den Titel aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen.

5. Juli 2014 Qualifikationsturnier in Mönchengladbach
12. Juli 2014 Qualifikationsturnier in Stuttgart
22.-24. August 2014 Weltmeisterschaft in Arnheim/NL

Neue Richtlinien zum Führerschein für Diabetiker

4. Mai 2014 - 9:01

Zum 1. Mai 2014 hat sich viel im Bereich Auto und Führerschein verändert. Groß durch die Presse sind die Reform des Flensburger Registers für Punkte für Fehlverhalten im Straßenverkehr. Weniger Beachtung fand, dass auch die Begutachtungsleitlinien, die der Anlage zur Fahrerlaubnisverordnung, die u. a. regelt mit welchen Erkrankungen Einschränkungen bei der Erteilung des Führerscheins gelten, zugrundeliegen, neugefasst wurden.

Rechtsanwalt Oliver Ebert hat hierüber in seinem Blog berichtet: Blogeintrag vom 1. Mai 2014

Selbstverständlich ist eine ungestörte Hypoglykämiewahrnehmung eine Voraussetzung für die Erteilung eines Führerscheins, da Hypoglykämien zu schweren Unfälle mit Eigen- und Fremdgefährdung führen kann. Aus diesem Grund ist ein Diabetiker regelmäßig zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet, wenn er innerhalb von 12 Monaten zwei schwere Hypoglykämien hatte. Wer erstmals oder neu eingestellt wird, darf kein Kraftfahrzeug führen, bis seine Stoffwechseleigenschaft wieder normalisiert ist.

Klassen A, A1, A2, B, BE, AM, L, T: Bei Diabetikern, die mit Tabletten mit niedrigem Hypoglykämierisiko behandelt werden, bestehen grundsätzlich keine Einschränkungen. Diabetiker, die mit I nsuli n behandelt werden müssen grundsätzlich eine ungestörte Hypoglykämiewahrnehmung haben, können dann aber nach einer Einstellung diese Kraftfahrzeuge führen.

Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE, D1E, FzF: Bei diesen Klassen muss eine stabile Stoffwechsellage über drei Monate nachgewiesen werden. Diabetiker, die durch eine Diät und mit einer Lebensstilanpassung behandelt werden, sollten eine fachärztliche Nachbegutachtung durchführen lassen. Mit Tabletten (mit niedrigem Hypoglykämierisiko) eingestellte Diabetiker müssen regelmäßige ärztliche Kontrollen durchführen und eine fachärztliche Nachbegutachtung durchführen. Diabetiker die Tabletten mit hohem Hypoglykämierisiko oder die I nsuli n verwenden, ist neben regelmäßigen Kontrollen alle drei Jahre ein fachärztliches Gutachten erforderlich. Selbstkontrollen sind regelmäßig durchzuführen.

Bisher war es für Typ-1 Diabetiker und Typ-2 Diabetiker, die mit I nsuli n behandelt wurden kaum möglich Führerscheine für LKW, Bus oder Personenbeförderungsscheine zu erhalten. Die neuen Begutachtungsleitlinien stellen nun eindeutig fest, dass grundsätzlich die Mehrzahl der Diabetiker sicher Kfz führen können und dies lediglich in Ausnahmefällen nicht gegeben ist. Mit I nsuli n behandelte Diabetiker müssen bei der Erteilung von Lkw-, Bus- oder Personenbeförderungsscheinen aber mit Auflagen rechnen.

Die neuen Begutachtungsleitlinien finden Sie im Volltext hier: Begutachtungsleitlinien ab Seite 29 vom 1. Mai 2014 Auf Seite 32 wird dies noch einmal ausführlich tabellarisch dargestellt.


Neue Mitgliedsleistung: Rabatt auf Focus-Diabetes

3. Mai 2014 - 10:34

Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) arbeitet ständig an zusätzlichen Mitgliedsleistungen für seine Mitglieder. Wir freuen uns nun mitteilen zu können, dass wir als zusätzliche Mitgliedsleistung Rabatte auf die Zeitschrift Focus-Diabetes anbieten können. Der Focus-Diabetes erscheint vier Mal jährlich und steht unter dem Motto: "Mit Diabetes voll im Leben stehen."

Der Focus-Diabetes berichtet in jeder Ausgabe über Neuigkeiten aus Medizin und Forschung. Sie lesen berührende Berichte über prominente Diabetiker und besondere Menschen mit Diabetes aus Sport, Showbiz, Politik und Gesellschaft. Darüber hinaus lernen Sie in FOCUS-DIABETES interessante Urlaubsziele kennen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, und erfahren mehr über effektive Übungen sowie spezielle Sportarten für ein aktives und bewegtes Leben. Sie profitieren von leckeren Rezepten und Tipps für eine gesunde und genussreiche Ernährung.

Mitglieder erhalten die Zeitschrift zum Preis von € 12,60 jährlich (statt € 19,60). Abonnementen erhalten auch eine Digitalausgabe des Focus-Diabetes als App und E-Paper gratis dazu.


DDH-M aktuell Ausgabe 2/2014 (April)

23. April 2014 - 18:23

Am 1. April ist die 2. Ausgabe von DDH-M aktuell erschienen.

In dem Heft ist dieses Mal das Thema Früherkennung und Prävention das Hauptthema, deswegen wird auch das Diabetes Info-Mobil des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen vorgestellt.

Zudem berichten wir vom Zukunftskongress öffentliche Apotheke sowie vom T1Day in Berlin, einer Art Messe mit Fortbildung für technikbegeisterte Typ-1er. Im Titelthema finden Sie berichte über die Entstehung und die Entwicklung des Diabetes Info-Mobils sowie eine wissenschaftliche Auswertung des Projektes. Sie finden in dem Heft auch einen Bericht über die Kooperation von Selbsthilfe, Ärzten und Beratern. Das ist ein ganz wichtiges Feld, dem sich DDH-M verschrieben hat. In diesem Zusammenhang stellen wir auch die Diabetesberatung vor. Ganz wichtig: Es wird auch die Kampagnenfortsetzung von "Diabetes STOPPEN - jetzt!" vorgestellt, helfen Sie mit Diabetes ein Gesicht zu geben! Wie gewohnt berichten wir natürlich auch aus den Verbänden.

Cover DDH-M aktuell Ausgabe 2/2014 (April) DDH-M aktuell Ausgabe 2/2014 Inhaltsverzeichnis

Junior Cup 2014 - ein Fußballturnier für Kinder mit Typ-1 Diabetes

15. April 2014 - 15:01

Dieses Jahr findet erneut der Junior Cup statt - und wird dieses Jahr von DDH-M unterstützt. Der Junior Cup ist ein Fußballturnier für Kinder mit Diabetes, das seit 2012 stattfindet und von Medtronic in Zusammenarbeit mit Bayer ausgerichtet wird. Zunächst findet am 5. Juli 2014 ein nationales Auswahlturnier statt, dort spielen Kinder - Mädchen und Jungen - mit Typ-1 Diabetes im Alter zwischen 10 und 14 Jahren gegeneinander. Ein weiteres nationales Auswahlturnier findet dann am 12. Juli 2014 in Stuttgart statt. Aus diesen beiden Turnieren wird eine Nationalmannschaft gebildet, die dann bei der Weltmeisterschaft am 22.-24. August 2014 in Arnheim/Niederlande auf die Nationalmannschaften von Österreich, Belgien, Ungarn, Italien, der Niederlande, Polen, Russland, Spanien, Großbritannien, der Slowakei und der Schweiz trifft. In diesem Turnier wird dann ein Weltmeister ausgespielt. Übrigens: Letztes Jahr spielte Deutschland im Finale gegen die Niederlande und hat dort verdient gewonnen. Dieses Jahr wollen wir den Titel natürlich verteidigen.

Ziel des Junior Cups ist es, sportliche Aktivitäten bei Kindern mit Typ-1 Diabetes zu fördern. Daneben sollen die Kinder Spaß haben und andere Kinder mit Diabetes sowohl aus Deutschland als auch aus anderen Ländern kennenlernen. Neben dem Fußballturnier wird es ein interessantes Rahmenprogramm geben. Mehr Informationen gibt es auf www.juniorcup-diabetes.de

Anmeldungen sind bis zum 10. Juni 2014 online möglich: www.juniorcup-diabetes.de

Banner Junior Cup Diabetes

Camp D 2014 in Bad Segeberg jetzt anmelden

14. April 2014 - 13:21

Die Online Anmeldung für das Camp D 2014 in Bad Segeberg ist freigeschaltet. das Camp D ist eine Veranstaltung für junge Menschen mit Diabetes im Alter von 16 bis 25 Jahren und findet dieses Jahr zum vierten Mal in Bad Segeberg statt. Junge Menschen mit Diabetes können so mit rund 500 anderen zusammen Sport machen, Vorträge anhören, zelten und vor allem ganz viel Spaß haben. Wichtig: Die Teinehmerzahl ist begrenzt, eine schnelle Anmeldung daher wichtig. Die Teilnahme an diesem Camp können wir jedem, der in der Altersgruppe ist, nur empfehlen.

Anmelden können sich interessierte hier: www.campd.info

Logo und Claim Camp D

Pressemitteilung von Novo Nordisk:

Onlineregistrierung für Camp D freigeschaltet

Vom 10.-13. Juli 2014 veranstaltet Novo Nordisk zum vierten Mal das Camp für junge Menschen mit Diabetes in Bad Segeberg. Etablierte und neue Workshop-Angebote bieten Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.
 
Mainz, 10. April 2014 – Gute Nachrichten für Camp D-Fans: Die Online-Registrierung für das diesjährige Camp ist freigeschaltet! Über die Startseite von www.campd.info können sich Interessenten ab jetzt registrieren. Nach spätestens 24 Stunden erhalten sie einen Link zum Online-Fragebogen, in dem sie Angaben über Ihre Person und die gewünschte Anreise machen können. Sofern der Fragebogen komplett ausgefüllt ist, erhalten die Teilnehmer die Rechnung über den Eigenanteil in Höhe von 99 Euro. Die Anmeldung erfolgt, sobald der Betrag bei Novo Nordisk eingegangen ist.
 
Beim vierten Camp D, das vom 10.-13. Juli 2014 in Bad Segeberg stattfindet, können wieder bis zu 500 junge Menschen mit Diabetes zwischen 16 und 25 Jahren teilnehmen. Betreut werden sie von rund 150 Diabetologen, Diabetesberaterinnen, Diabetesassistentinnen, Psychologen und Mitarbeitern der Firma Novo Nordisk sowie des Platinsponsors des diesjährigen Camp D, Roche Diagnostics Deutschland GmbH.
 
Diabetes-Hunde, Matthias Steiner, Breakdance und Stand-Up Paddling ergänzen neues Workshop-Angebot

Camp D bietet ein ambitioniertes Programm rund um das Thema Diabetes. Jeder Teilnehmer kann aus einem Angebot von insgesamt 13 Workshops seine fünf Favoriten auswählen und besuchen. Außer Themen wie Reisen, Beruf und Sexualität werden auch rechtliche Fragen besprochen. Erstmals wird außerdem ein Workshop zum Diabetes-Hund angeboten. Darüber hinaus erwarten die Teilnehmer des vierten Camp D weitere Neuerungen: Ein Breakdance- und ein Stand-Up Paddling-Workshop ergänzen das Programm, zu dem erneut die äußerst beliebten Fußball- und Beachvolleyballturniere, Tricking, Zorbing und der Kletterturm gehören.
 
Für diejenigen, die nicht den ganzen Tag Sport treiben wollen, wird Ole Plogstedt, der bekannte Fernsehkoch, wieder einen Koch-Workshop anbieten. Ein weiteres Highlight steht am Samstag auf dem Camp D-Programm: Roche Diagnostics Deutschland GmbH plant einen Film-Workshop mit Gewichtheber und Olympiasieger Matthias Steiner, der selbst seit seinem 18. Lebensjahr mit Typ 1 Diabetes lebt. Das Programm des vierten Camp D bietet somit auch „Wiederholungstätern“ neue, interessante Inhalte rund um den Diabetes!
 
Weitere Informationen gibt es unter www.campd.info.
 
Über Changing Diabetes®:
Mit dem umfassenden Ansatz „Changing Diabetes® – Diabetes verändern“ setzt sich Novo Nordisk dafür ein, die vielfältigen Herausforderungen rund um die Volkskrankheit zu bewältigen. Dabei geht das Bestreben des Unternehmens weit über die Erforschung der Erkrankung und Entwicklung innovativer Medikamente hinaus. Im Fokus stehen Aufklärungsmaßnahmen zur Förderung des öffentlichen Krankheitsverständnisses, Initiativen zur Vorbeugung von Diabetes und Folgeerkrankungen sowie Unterstützungsangebote, um die Erkrankung bestmöglich in den Alltag und die Lebensplanung von Menschen mit Diabetes zu integrieren.
 
Über Novo Nordisk:
Novo Nordisk ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche und durch seine Innovationen seit über 90 Jahren führend in der Diabetesversorgung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dänemark hält außerdem führende Positionen in den Gebieten Blutgerinnung (Hämostase), Wachstumshormon- sowie Hormonersatztherapie. Novo Nordisk beschäftigt derzeit etwa 38.000 Menschen in 75 Ländern und vertreibt seine Produkte in 180 Ländern. Weitere Informationen unter www.novonordisk.de
 
Pressekontakt:
Lena Müller • Manager Communications & Public Affairs
Market Access & Public Affairs
Novo Nordisk Pharma GmbH • Brucknerstraße 1 • 55127 Mainz
Telefon: 06131/903-3718 • Fax: 06131/903-287
E-Mail: lemu@novonordisk.com
 
Kerstin Goerke
Goerke Public Relations GmbH • Luxemburger Straße 171 • 50939 Köln
Telefon: 0221/390931-0
E-Mail: k.goerke@goerke-pr.de


DDH-M beim Branchentreff Diabetes 2014

12. April 2014 - 10:11

Der Bundesvorsitzende Jan Twachtmann während seines Referats am PodiumAm 8. April 2014 fand der 2. Branchentreff Diabetes statt. Bereits im Oktober 2013 wurde diese Veranstaltung erstmalig in Berlin durchgeführt. Bei dem Branchentreff Diabetes handelt es sich um eine Vortragsreihe, die über aktuelle Forschung und Neuigkeiten im Bereich Diabetes informiert und gleichzeitig wichtige Personen aus Forschung, Industrie, Krankenkassen sowie politischen Entscheidungsgremien zusammen bringen möchte. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde DDH-M gebeten für die Selbsthilfe ein Referat beizutragen.

Nachdem im letzten Jahr Juliane Grützmann die DDH-M vertreten hat und mit einem bewegenden Referat viele Menschen für das Thema Selbsthilfe sensibilisieren konnte wurde dieses Jahr Jan Twachtmann gebeten, ein Referat zum Thema "Was wünscht sich der Patient?" zu halten. In dem Referat hat Herr Twachtmann verdeutlicht, wo aus Sicht von Menschen mit Diabetes Probleme und Mängel in der Versorgung bestehen. Die Aussage war, dass wir grundsätzlich ein gutes und leistungsfähiges Gesundheitssystem haben, allerdings hapert es an vielen Stellen, insbesondere haben nicht alle Menschen Zugang zu ausreichenden Schulungen oder Hilfsmitteln wie Teststreifen, während fast keiner Zugang zu kontinuierlichen Glukosemesssystemen hat (CGMS). Ein Grund für dieses Missverhältnis ist, so Twachtmann in seinem Referat, dass die Menschen mit Diabetes nicht an der Entscheidungsfindung beteiligt werden. "Man spricht über die Menschen mit Diabetes, aber oft nicht mit ihnen", so Jan Twachtmann. Dies muss in Zukunft verbessert werden, Patientenvertreter müssen mehr in die Entscheidungsfindung einbezogen werden und ein Stimmrecht u. a. im Gemeinsamen-Bundesausschuss (G-BA) erhalten.

Des Weiteren muss endlich die Lebensqualität Grundlage von Entscheidungen im Gesundheitswesen sein. Heute wird nur nach den Kriterien Wirtschaftlichkeit und Zusatznutzen entschieden; das Thema Lebensqualität von Diabetikern hat keinerlei Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung in unserem System. In dieses Problem spielt hinein, dass die Krankenkasse wirtschaftlich agieren und sich gegenseitig Wettbewerb machen sollen. Dies führt dazu, dass die Entscheidungen nicht auf lange Zeit überdacht werden und möglicherweise zunächst teurere Therapien (wie CGMS) bezahlt werden, die langfristig aber das Risiko von Folgeerkrankungen massiv senken und damit zum einen die Lebensqualität massiv erhöhen und andererseits auch die Kosten langfristig senken. Eine solche Rechnungen machen Krankenkassen in Deutschland aber nicht auf, da diese gar nicht wissen, ob der Patient dort in fünf oder 10 Jahren noch versichert ist. In Schweden - die ein steuerfinanziertes Krankenversicherungssystem ohne Krankenkassen in unserem Sinne haben - ist dies kein Problem, denn auch langfristig wirkende Therapien die erst zukünftig das System entlasten sind dort verordnungsfähig (so beispielsweise CGMS), denn gezahlt werden die Kosten aus dem Fiskus; ein Krankenkassenwechsel ist folglich nicht zu befürchten. Dies bestätigte auch Claudia Leippert, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland, sie zeigte in einem schönen Referat, dass das Thema Lebensqualität und Kostensenkung verknüpft ist und Patienten mit weniger Lebensqualität auch regelmäßig eine geringere Therapietreue zeigen.

Weiter bemerkte Jan Twachtmann, dass das Gesundheitssystem auch nicht durchgängig gerecht ist, da es nicht vollständig einkommensabhängig ist.


Gespräch mit BAG Selbsthilfe

13. März 2014 - 14:17

Wir haben im Jahr 2013 einen Mitgliedsantrag bei der BAG Selbsthilfe gestellt. Die BAG Selbsthilfe ist der Selbsthilfeverband in Deutschland und unter anderem auch eine der Organitsationen, die für politische Gremien Vertreter benennt. Wikipedia schreibt hierzu:

"Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. (BAG Selbsthilfe) ist ein Dachverband von 109 Bundesverbänden sowie 13 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Er wurde am 5. Oktober 1967 unter der Bezeichnung Bundesarbeitsgemeinschaft für Behinderte gegründet und vertritt inzwischen über 1.000.000 Menschen."

Quelle: Wikipedia, Stichwort "BAG Selbsthilfe"

In der BAG Selbsthilfe entscheidet die Mitgliederversammlung über die Aufnahme neuer Mitglieder, weshalb hierüber auch noch nicht entschieden worden ist.

Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung, die im April 2014 stattfindet, haben wir uns - vertreten durch Jan Twachtmann und Manfred Wölfert - am 5. März 2014 mit der Geschäftsführung der BAG Selbsthilfe getroffen. Die Gespräche waren sehr zielführend, offen und konstruktiv. Wir stellten der BAG Selbsthilfe vor, was DDH-M ist und macht und warum unsere Arbeit - die am Menschen mit Diabetes ausgerichtet ist - für die Menschen mit Diabetes wichtig ist und für sie unverzichtbar ist. Zwischenzeitlich sind wir mit rund 16.000 Mitglieder nah an der Mitgliederstärksten Selbsthilfeorganisation dran und leisten politisch eine wichtige Arbeit für die Menschen mit Diabetes, deswegen sind wir eine wichtige Ergänzung für die BAG Selbsthilfe.


Jugendcamp der International Diabetes Federation 2014 in Kroatien

9. März 2014 - 15:58

Wir haben von der International Diabetes Federation (IDF), in der wir mittelbar über diabetesDE Mitglied sind, eine Information dahingend erhalten, dass vom 7. bis zum 13. Juli 2014 wieder ein Jugendcamp in Kroation stattfindet. Organisator der Veranstaltung ist die IDF Region Europa. Das Camp fand bereits zwei Mal statt und soll junge Menschen, die im Bereich Diabetes aktiv sind zusammenbringen und ermuntern sich ehrenamtlich in dem Bereich zu engagieren. Es dürfen 24 junge Menschen (18-30 Jahre alt) mit Diabetes an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2014!

Ort der Veranstaltung ist das Hotel Terme Jezerčica in Donja Stubica in Nord Kroatien.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Bewerber zwischen 18 und 30 Jahren alt sind, Diabetes haben. Die Kosten für die Teilnahme derjenigen, die ausgewählt wurden, trägt die International Diabetes Federation.

Die Bewerbung hat hier zu erfolgen: Bewerbung

Wir bitten alle Bewerber sich an die Geschäftsstelle zu wenden und uns über die Teilnahme zu informieren.


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