Meinungen

Herr Jochem (Mitglied im Landesverband NRW):

“Ich finde es gut, wenn man selbst jahrelange Erfahrung mit Diabetes hat, kann man das auch an andere Diabetesleute weitergeben.”

Ich bin fest davon überzeugt, daß  die deutsche Diabeteshilfe auf dem richtigen Weg ist. Darum kann ich nur allen Diabetikern empfehlen: Kommt zu uns in die Selbsthilfegruppen in Bedburg – Bergheim – Elsdorf. Denn dort könnt Ihr frei über eure Probleme reden. Auch ich habe lange Zeit gebraucht, bis ich in die Selbsthilfegruppe eingetreten bin. Heute weiß ich es war eine sehr gute Entscheidung.

Kommentar vom 18. August 2012

 

Albert Pollak (Vorstandsmitglied diabetesDE):

Neue bundesweite Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Diabetes sitzt in Berlin

Am 08.06.2012, 11:03 Uhr wurde in Berlin im Haus der Bundespressekonferenz die neue selbstständige bundesweite Selbsthilfeorganisation „Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes“ (DDH-M) unter dem Dach der Gesamtorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gegründet. 

Ein unverbrauchter, frischer Wind weht durch die Seelen und Herzen diabetesbetroffner Menschen in Deutschland. Aufbruchstimmung statt historischem "Smok" durch organisatorisch festhaltendem Konkurrenzdenken erfrischt das Selbstverständnis und Selbstbewusstsein diabetesbetroffener Menschen, die endlich frei sein wollen und im zeitgeistgerechten Denken nicht "ein Rad neu erfinden", sondern in moderner Lebensweise freiheitlich und miteinander eine Eintracht bilden.

Endlich gelungen ist ein erster Schritt, auch des Generationenverbundes, ein Fließen zwischen den Alterssituationen im Sektor des Diabetes zwischen älteren und jüngeren engagierten Diabetikern, die die bereits erlebten Erfahrungen gerne weitergeben und von der jungen Generation geachtet und weitergetragen und entwickelt werden.

Neu und erfrischend sowie zukünftig hoffnungsspendend sind hierbei nicht etwaige Zielsetzungen und Umsetzungen, sondern der Geist, Wille und Glaube sowie der unbändige Wunsch tief in den Seelen dieser Menschen, sich freiheitlich und ohne Angst auf Individualitätsverlust in Eintracht mit anderen Betroffenen zusammenzufinden und im Verbund, auf dem Weg in die Zukunft, voranzuschreiten.

Es ist ein freier, klarer mit extrem viel Sauerstoff zum Leben angereicherter Wind, den die deutsche Diabeteslandschaft mit neuem Leben erfüllt.

Ich wünsche mir sehr, dass noch viel mehr Menschen zukünftig ihre "Atemluft" und damit ihre Denkweisen, angereichert durch diesen spürbaren Luftmassenwechsel, zu verwenden mögen, alle Menschen im Sektor Diabetes zu einen.

Zu einen und möglichst allen diabetesbetroffenen Menschen dies zu ermöglichen, was "neben dem Leben mit dem Diabetes "unabdingbar ist, nämlich ein Mensch unter Menschen zu sein, der nicht alleine ist. Ein Wind, der keine Brise, kein Lüftchen darstellt, sondern der sich zum Sturm heranzubilden vermag, wenn sich luftleere, persönliche Einsamkeit einzustellen versucht oder wenn dunkele Wolken Stillstand oder Unwetter übergeordneter Instanzen versuchen sollten das Leben diabetesbetroffener Menschen unnötig zu erschweren.

So bitte ich alle Menschen, die sich engagiert im Bereich Diabetes einsetzen, - hieran mitarbeiten oder in irgendeiner Form mitwirken, diesen Wind mitzutragen, voranzutragen, aufzunehmen und mit ihm als Teil seiner Selbst in eine lebenswerte Zukunft zu starten.

Lassen sie uns die Zukunft gestalten, verantwortlich sein, lassen sie uns Kinder und Senioren berufstätige Menschen und a l l e n Menschen mit Diabetes mitnehmen – annehmen und ZUSAMMEN in vertrautem und freundlichem Miteinander eine liebens- und lebenswerte Zuversicht ermöglichen.

Der Wind, - er weht überall dort, wo Dinge der Änderung bedürfen, er ist naturgegeben und wir dürfen sehr froh und zuversichtlich sein.

Persönlicher Kommentar: Albert Pollack, 09.06.2012, Diabetiker, Typ 1 seit 35 Jahren