Digitaler Service

Mehr Power für Patienten

Unter diesem Motto entwickelt die DDH-M in Kooperation mit der KKH ein Projekt, das die klassische mit der digitalen Selbsthilfe verbinden soll. Im Vordergrund steht, den Einzelnen zu stärken, seine Kompetenz im Umgang mit Diabetes zu erhöhen und sowohl evidenzbasierte wie auch erfahrungsbasierte Informationen weiterzugeben.

"Für uns ist das ein Meilenstein", freute sich Geschäftsführerin Juliane Grützmann, nachdem sie von dem positiven Bescheid der Projektförderung durch die KKH erfahren hatte. "Wir möchten gerne alle Menschen mit Diabetes mitnehmen und deshalb es ist so wichtig, auch mobile Angebote der Selbsthilfe für unterwegs anzubieten."

Der Digitale Service soll unter anderem in Form einer App und erweiterten Funktionen allen Nutzern zugänglich gemacht werden. "Im Moment wird ein sogenannter Dummy entwickelt, den wir Anfang Januar testen werden", erläuterte die Geschäftsleiterin, die sich besonders um dieses Projekt kümmert.

Ziel ist, die etablierte Selbsthilfe mit digitalen Angeboten und dem Selbstmanagement von Patienten zu verbinden, um diese und ihre Angehörigen im Umgang mit der Krankheit maximal zu unterstützen. So soll ein digitaler Service für die Nutzer aufgebaut werden, der bestehende Angebote mittels digitaler Partnerschaften einbezieht und somit gebündelt zur Verfügung stellt. Es wurde ein patientenbasierter Ansatz gewählt, der in ein barrierefreies und niedrigschwelliges digitales Angebot - wie z.B. über eine App, Social-Media-Dienste oder die Webseite eingebunden werden soll. Seit Beginn des Projektes gestalten Betroffene die Entwicklung des digitalen Service mit. So wird sichergestellt, dass die Bedürfnisse von Betroffenen schon in der technischen Umsetzung berücksichtigt werden.