Seit Beginn der Corona-Pandemie gelten für Krankenversicherte, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, zeitlich begrenzt, verschiedene Sonderregelungen. Diese mildern die Auswirkungen der Pandemie ab und halten die pflegerische Versorgung von bedürftigen Menschen aufrecht. Die befristeten Sonderregelungen bleiben um weitere Monate gültig.

Im Zusammenhang mit der Pandemie mit SARS-CoV-2 hat der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) zeitlich befristete Sonderregelungen herausgegeben. Ende August 2021 beschloss der Bundestag, diese Sonderregelungen für Leistungen aus der Kranken- und Pflegeversicherung um drei Monate bis zum 25. November 2021 zu verlängern. 

Ebenso sind "Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der pflegerischen Versorgung während der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Pandemie" aus dem Pflege-Schutzschirm sogar bis 31. Dezember 2021 verlängert worden.

Auch die Sonderregeln für die telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegsinfekten, für ärztlich verordnete Leistungen sowie für die telefonische Beratung in der ambulanten spezial fachärztlichen Versorgung wurden bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Welche Leistungen Versicherte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige aufgrund der gesetzlichen Sonderregelungen bis Ende das Jahres erhalten, kann in der aktualisierten Übersichtstabelle des Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. (AWO) nachgelesen werden. Neben ärztlichen Video-Sprechstunden gibt es z.B. neue Regelungen in der Heilmittelverordnung oder Anpassungen zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung.

Grafik Coronavirus
© shutterstock

Weitere Informationen: