Ein neuer Ratgeberartikel zum Thema "Nutri-Score und Diabetes" ist bei DDH-M erschienen. Seit einem Jahr können Hersteller von Lebensmitteln freiwillig ihre Produkte mit der Lebensmittelampel versehen. Zeit für eine Zwischenbilanz.

Dass viele Fertiglebensmittel in den Supermärkten bei ständigen Verzehr ungesund sind, ist bekannt. Doch oft ist es als Verbraucher nur schwer ersichtlich, ob ein Produkt gesund ist, oder doch lieber nicht zu oft verzehrt werden sollte. Abhilfe sollte der sogenannte Nutri-Score schaffen und Verbrauchern eine schnelle Übersicht über Produkte eines Lebensmittels verschiedener Hersteller geben. Eine Lebensmittelampel, die Produkte mit den Buchstaben A (gesund) bis E (ungesund) kennzeichnet - ein Garant für gesunde Ernährung? 

Im November 2020 wurde dieses System auf freiwilliger Basis für die Lebens­mittel­industrie eingeführt. Die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) hatte wiederholt die Einführung des Nutri-Scores gefordert und setzt sich weiterhin für die verpflichtende Kennzeichnung aller Fertig­lebens­mittel ein. Das ist bis heute aber noch nicht der Fall. Ende 2021 haben sich in Deutschland lediglich 244 Unternehmen mit 470 Marken für den Nutri-Score registriert.

Neben Befürwortern des Nutri-Score gibt es aber auch Kritik an der Lebens­mittelampel.

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