Der MODY-Diabetes gehört zu den eher seltenen Typ-3-Diabetes­formen. Ein themen­spezifischer Podcast von diabinfo mit Prof. Robert Wagner gibt Auf­schluss über den MODY-Diabetes und informiert über die Diagnose und Behandlung. 

MODY-Diabetes – Maturity Onset Diabetes of the Young ist eine Diabetesform des Typ 3, welche bei weniger als 5 von 100 Menschen mit Diabetes auftritt. Ursächlich sind spezielle Genveränderungen, welche eine Funktions­störung der Betazellen der Bauch­speichel­drüse bzw. eine beeinträchtigte Insulin­ausschüttung zur Folge haben. Oftmals werden Patienten mit MODY-Diabetes zunächst mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Erst ein spezieller Gentest kann Aufschluss über die vorhandene Form des Diabetes geben. 

Meist tritt der MODY-Diabetes bei normal­gewichtigen jungen Erwachsenen unter 25 Jahren auf. Aufgrund der Vererbbarkeit dieser Diabetesform tritt MODY gehäuft familiär auf. Je nachdem, um welche Genveränderung es sich in den Beta-Zellen handelt, werden die unterschiedlichen MODY-Formen definiert. Es ist wesentlich, die Form des MODY-Diabetes zu bestimmen, da die Behandlung an die verschiedenen Formen angepasst wird. So müssen bestimmte Formen trotz erhöhter Blutzuckerwerte nicht mit Medikamenten oder Insulin behandelt werden, andere hingegen schon.

Wie grenzt sich der  MODY-Diabetes von Typ-1- und Typ-2-Diabetes ab? Gibt es besondere Formen des MODY-Diabetes und können Frauen mit dieser Erkrankung schwanger werden? Im Podcast von diabinfo werden diese und viele weitere Fragen von Prof. Robert Wagner beantwortet. 

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Quelle: 
https://www.diabinfo.de/tr/haberler/article/mody-diabetes-eine-diabetesform-mit-verschiedenen-facetten.html