Während der Schwangerschaft wird bei werdenden Müttern immer häufiger Gestations­diabetes festgestellt. Ein aufklärender Podcast von diabinfo mit Wissenschaftlerin Frau Dr. Hummel gibt Aufschluss über die Zunahme der Fälle und klärt über die Behandlung sowie die Verminderung der gesund­heitlichen Risiken für Mutter und Kind auf.

Bei sechs Prozent aller schwangeren und stoffwechselgesunden Frauen wird ein Schwanger­schafts­diabetes, Gestationsdiabetes genannt, diagnostiziert. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, die erstmals während der Schwanger­schaft festgestellt wird. Der veränderte Hormonhaushalt während in der Schwangerschaft kann Auswirkungen auf den Blutzucker­stoffwechsel haben. Bei einem Gestations­diabetes ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht. Ein Blutzucker­suchtest (Glukose­toleranztest) ermöglicht eine frühzeitige Erkennung und garantiert so eine gute Behandlung. Gestations­diabetes gehört zu den häufigsten Schwanger­schafts­kompli­kationen. In den letzten 15 Jahren stieg die Häufigkeit global an.

Um den Blutzuckerspiegel zu senken, genügt meist eine ausgewogene und vollwertige Ernährung sowie eine Steigerung der körperlichen Aktivität. Nur eine von vier Schwangeren mit Gestations­diabetes benötigt eine Insulintherapie. Bei den meisten Frauen verläuft die Schwangerschaft normal, trotzdem können Risiken für Mutter und Kind bestehen. Wissenschaftlerin Frau Dr. Hummel weist darauf hin, dass Stillen gesundheits­fördernde Auswirkungen auf Mutter und Kind habe.

Mehr zum Thema erfahren Sie im diabinfo-Podcast mit Frau Dr. Hummel:

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DDH-M Ratgeber: Schwangerschaftsdiabetes

Quelle: 
https://www.diabinfo.de/leben/info-ecke/nachrichten/nachrichten/article/schwangerschaftsdiabetes-im-gespraech-mit-einer-wissenschaftlerin.html