Die Diabetes-Selbsthilfe-Dortmund lädt zum Thema "Diabetes und Sexualität" nach Lütgen­dortmund in das Knappschafts­krankenhaus ein. Für die zwei Referenten gibt es kein Tabu-Thema, jeder kann anonym und offen seine Fragen stellen. 

Am Mittwoch, den 28.8.2019, um 18 Uhr, findet im Knappschafts­krankenhaus Lütgen­dortmund ein kostenloser Vortrag mit anschließender Fragerunde zum Thema "Diabetes und Sexualität" statt. Gabriele Westermann, Diabetesberaterin im Marien-Hospital und Andreas Honke, Sexual­wissenschaftler, M.A., sind für alle Fragen der Zuhörer offen, die gern anonym im Anschluss des Vortrags besprochen werden können. Ob man allein kommt, mit der Partnerin oder dem Partner, es lohnt sich zu kommen, denn Sexualität ist ein komplexes Thema mit unzählig vielen Einfluss­faktoren und Diabetes gehört dazu.

Sexualität ist ein komplexes Thema mit unzählig vielen Einflussfaktoren. Diese zu verstehen ist nicht immer einfach, besonders wenn unterschiedliche Krankheits­bilder, wie zum Beispiel Diabetes einen Einfluss auf funktionelle Strukturen nehmen (Erektionen / Feuchtwerden / …). Dabei können viele Fragen im täglichen Umgang in der Partnerschaft oder mit der Solosexualität auftreten, die sich nicht immer mit "Richtig" oder "Falsch", „Ja“ oder „Nein“ beantworten lassen. Diese Tatsache verunsichert eine betroffene Person noch mehr.

Oftmals fällt es schwer, sich mit jemanden aus dem näheren Umfeld über die eigene oder partner­schaftliche Sexualität auszutauschen – die Scham ist zu groß. Fragen, wie "Ist das normal?", "Was kann ich tun?" stehen dabei häufig im Mittelpunkt. Der sozialer Rückzug in einer Partnerschaft und aus dem Sexualleben oder die Angst in eine neue Partnerschaft zu gehen, treten in den Vordergrund. Diese Gegebenheit führt zu einer psychischen Belastung, worunter ein Stück Lebensqualität verloren geht.  Das muss nicht sein!!!

Andreas Honke Sexualwissenschaftler, M.A.

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