Die Zahl der Menschen, die in den letzten Jahren an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, ist deutlich gestiegen. Das zeigen die Ergebnisse einer Erhebung der Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

Dazu wurden die Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zwischen 2006 und 2018 ausgewertet. Demnach stieg die Anzahl der an Diabetes erkrankten Menschen in Deutschland um 41,2% an. Vor allem in Brandenburg (70,4%), Sachsen (68,4%) und Sachsen-Anhalt (64,6%) ist die Veränderung signifikant. Aber auch in Baden-Württemberg stieg die Erkrankungsrate um 64%. 

Damit lag der Anteil der Erkrankten 2018 bundesweit bei 10,5 %. 

Die Volkskrankheit ist versorgungsintensiv und verringert spürbar die Lebensqualität der Betroffenen.

Grafik: Diabetes Typ 2 Veränderungen 2006 auf 2018 Bundesländer, KKH

Diese Entwicklung ist alarmierend und die Befürchtung, dass sich dieser Trend fortsetzt, groß. Daher bedarf es nicht nur Lösungen, um das Fortschreiten aufzuhalten, sondern auch die rechtzeitige Erkennung und Behandlung. 

Erste Anzeichen auf einen Diabetes mellitus zeigen sich in erhöhten Blutzuckerwerten. Da der Verlauf der Krankheit aber schleichend ist, wird diese häufig erst spät bemerkt. Daher ist regelmäßiges Überprüfen des Blutzuckers wichtig.

Grafik: Übersicht Bundesländer Diabetes-Anteil, KKH

Pressemitteilung der KKH

 

Weitere Informationen zum Thema hohe Blutzuckerwerte.

 

Quelle: Pressemitteilung KKH, Hannover, 2.1.2020; https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/diabetes-risiko-in-baden-wuerttemberg-steigt