DDH-M möchte angesichts der zunehmenden Erkrankungsfälle mit dem Covid-19 / Corona-Virus in Deutschland darauf hinweisen, dass Menschen mit der chronischen Erkrankung Diabetes besonders auf die einfachen hygienischen Schutz­maßnahmen achten sollten. Auch mit einem gut eingestellten Diabetes kann eine Corona-Infektion ernsthaft die Gesundheit gefährden.

Das Corona-Virus hat Deutschland erfasst und wird sich Experten zufolge innerhalb von zwei Jahren ausbreiten. Ähnlich den Grippeviren gibt es keinen dauerhaft wirksamen Schutz, außer einfache hygienische Schutzmaßnahmen und Immunisierung. Wissenschaftler vieler Länder arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das Corona-Virus, den es voraussichtlich im Jahr 2021 geben wird.

Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes rät allen Betroffenen, sich verstärkt an die allgemeinen hygienischen Schutzmaßnahmen zu halten, große Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen möglichst zu meiden, wie auch das Händeschütteln und Umarmen zur Begrüßung.

Diabetes ist eine chronische Erkrankung und der Organismus dadurch in gewisser Hinsicht nur bedingt gesund. Das betrifft alle Diabetestypen und besonders Menschen, die bereits Folgeerkrankungen haben. Schnell gerät auch ein gut eingestellter Diabetes bei einer Corona-Infektion aus dem Gleichgewicht und kann den Krankheitsverlauf verschlimmern.

Allgemeine Schutzmaßnahmen

Wir haben die wichtigsten Information zum Schutz vor dem Corona-Virus zusammengestellt.

BZGA Broschüre Infektionen vorbeugen

Informationen für Reisende Italien

Information Reisende China

Plakat Hygienetipps

FAQ Merkblatt Infektionsschutz Corona-Virus

Informationen sind auch auf den Internetseiten des BMG, des Robert Koch Instituts sowie der BzGA verfügbar. 

Im Normalfall reichen einfache hygienische Schutzmaßnahmen aus. Im Ernstfall, d. h. wenn Verdachtsfälle vor Ort bekannt werden, ist auf die Anweisungen der Gesundheitsämter vor Ort sowie der örtlichen Behörden zu achten. In jedem Fall ist den Ämtern Folge zu leisten. Sie können z.B. einen Besucherstopp in Einrichtungen anordnen und Veranstaltungen absagen. Ziel ist es, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, damit eine Versorgung der Erkrankten gewährleistet werden kann.

Verdacht auf Corona-Infektion

Personen, die den Verdacht haben, an Covid-19 erkrankt zu sein, sei es Zuhause oder in Einrichtungen werden gebeten, zunächst telefonisch zu einem Arzt oder einer Ärztin Kontakt aufzunehmen (und nicht die Praxen, die Ambulanzen oder Notaufnahmen von Kliniken aufzusuchen), um den Verdacht abzuklären und dann gemeinsam mit dem/der Arzt/Ärztin die nächsten Schritte abzuklären. Es geht darum, Infektionsketten zu unterbrechen und infizierte Patienten zu isolieren.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wird über die Telefonnummer 116 117 (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes) dazu eine Hotline schalten, in der sowohl allgemeine Informationen als auch eine persönliche Beratung möglich sein werden. 

Die Testung auf den Corona-Virus wird durch die Krankenkassen auch bei Zweifelsfällen bezahlt, damit ein großzügigeres Testen möglich ist.