Endlich wieder Camp D! DDH-M präsentierte sich vom 7. bis 10. Juli auf dem Informations- und Zeltcamp für Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes in Bad Segeberg. Durch unsere Aktion "Diabetes und Tattoos" konnten wir Informationen weitergeben und uns mit den Teilnehmenden austauschen. 

Nach zwei Jahren Corona bedingter Pause fand vom 7. bis 10. Juli das Camp D statt. Das ist das in Europa größte Informations- und Zeltcamp für Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes Typ 1. 300 junge Menschen mit Diabetes im Alter von 16 bis 25 Jahren nahmen teil. Auf die vier Tage verteilt, konnten die Teilnehmer Workshops beispielsweise für mehr Selbstvertrauen oder zu dem Thema Reisen besuchen oder sich am Sporttag beim Kickboxen oder Jumping Fitness ausprobieren. 

Immer dabei: die Betreuerinnen und Betreuer sowie Fachleute wie Diabetologen, Diabetesberater oder Psychologen. Es konnten Themen besprochen werden, die nicht Teil der klassischen Schulungen sind, wie beispielsweise "Diabetes und Sexualität" oder "Diabulemie". Wir als Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) e. V. waren auch vor Ort und haben den jungen Erwachsenen ein eher schulungsuntypisches Thema näher gebracht: "Diabetes und Tattoos".

Vier Hände liegen übereinander

Mit vielen Klebetattoos, Informationsmaterial und Vorfreude bereiteten Andrea Witt und Anna Stockheim das Marktplatz-Zelt der DDH-M vor. Schon nach kurzer Zeit kamen die ersten Teilnehmer und machten unser kleines Quiz zum Thema "Sensor setzen, wenn man tätowiert ist" mit. Anschließend konnte sie sich ein oder mehrere temporäre Tattoo zum Aufkleben aussuchen. Bunt bestückt erzählten sie ihren Gruppenmitgliedern davon. Bereits nach kurzer Zeit und auch bis zum Ende des Camps war unser Stand rege besucht. 

Gruppenbild vor dem Banner des CampD

Wir waren als DDH-M nicht nur auf dem Marktplatz mit unserem Stand vertreten, sondern auch unsere "Helferherzen" waren als Betreuerinnen, als Fahrpersonal und als Teilnehmerinnen dabei. 

Es hat sehr viel Spaß gemacht, den jungen Menschen mit Diabetes Wissen über das Thema "Tattoos und Diabetes" mitzugeben und zu hören, was sie bewegt. Wir wollen genau diese Interessen vertreten, denn genau dafür sind wir eine Patientenorganisation.